Kulmain.
Nach missglücktem Ausweichmanöver: Sattelzug verstreut 27 Tonnen Sand über die Staatsstraße

Nach missglücktem Ausweichmanöver: Sattelzug verstreut 27 Tonnen Sand über die Staatsstraße Kulmain. (luk) Ein Skoda "schaffte" es am Montag, einen 40 Tonnen schweren Sattelzug umzuwerfen. Mit dem Auto war ein 36-Jähriger gegen 16.10 Uhr auf der St 2177 von Zinst in Richtung Kulmain unterwegs. Etwa auf halber Strecke kam der Pullenreuther aus bisher ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn, wo er mit dem entgegenkommenden Lastwagen und einem folgenden Sprinter zusammenstieß. Der 49-jährige Lastw
(luk) Ein Skoda "schaffte" es am Montag, einen 40 Tonnen schweren Sattelzug umzuwerfen. Mit dem Auto war ein 36-Jähriger gegen 16.10 Uhr auf der St 2177 von Zinst in Richtung Kulmain unterwegs. Etwa auf halber Strecke kam der Pullenreuther aus bisher ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn, wo er mit dem entgegenkommenden Lastwagen und einem folgenden Sprinter zusammenstieß. Der 49-jährige Lastwagenfahrer hatte noch versucht auszuweichen. Mit seiner Zugmaschine geriet der Waldsassener in den Straßengraben, wo sich das Gespann überschlug und schließlich quer zur Fahrbahn zum Stillstand kam. Die Ladung, etwa 27 Tonnen Sand, verteilte sich über die gesamte Fahrbahn. Der Sprinter, in dem der 44-jährige Fahrer aus Friedenfels und ein 55-jähriger aus Bärnau saßen, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb im Straßengraben stehen. Alle Vier zogen sich Verletzungen zu. Sie kamen zur Beobachtung in umliegende Krankenhäuser. Den 55-Jährigen brachte der Rettungshubschrauber Christoph 80 ins Klinikum nach Weiden. Lebensgefahr bestand bei keinem der Beteiligten. An den Fahrzeugen entstand jeweils Totalschaden, dessen Höhe am Montagabend noch nicht feststand. Die Staatsstraße war bis gegen 21 Uhr gesperrt, da das Technische Hilfswerk aus Marktredwitz den Lastwagen und die havarierte Ladung mit schwerem Gerät bergen musste. Vor Ort waren die Feuerwehren Kemnath, Kötzersdorf, Kulmain, Zinst, Pullenreuth, Ebnath und Immenreuth. Ihren Einsatz leitete Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther. Zudem waren vier Rettungswagen aus Kemnath, Eschenbach und Fichtelberg zur Unfallstelle geeilt. Drei Notärzte und der Helfer vor Ort aus Neusorg hatten die Erstversorgung übernommen. Bild: bkr
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