Kulmain will erste Chance nutzen

Die Kulmainer Spieler wollen sich am Sonntag in den Armen liegen: Mit einem Sieg über den FC Viehhausen wäre der Bezirksliga-Verbleib perfekt. Bei einer Niederlage wäre der 1. FC Schwarzenfeld der nächste Gegner. Bild: A. Schwarzmeier

Der SV Kulmain hat den Tunnelblick: Die Schwarz-Gelben wollen schon im ersten Anlauf den Bezirksliga-Verbleib unter Dach und Fach bringen. Allerdings hat der Gegner in der Relegation Stehvermögen bewiesen.

Kulmain. (af) Unterschiedlicher könnte die Ausgangslage nicht sein: Auf der einen Seite der SV Kulmain, der seit zwei Wochen ohne Spielpraxis ist und am Sonntag, 7. Juni, erstmals in die Relegation eingreift. Auf der anderen der FC Viehhausen, der bislang drei Mal antreten musste und auf dem Sportgelände der SpVgg Teunz gegen den SVK sein viertes Match binnen 13 Tagen absolvieren wird. Anstoß ist um 14 Uhr.

Seinen Relegations-Marathon startete der FC Viehhausen mit dem Entscheidungsspiel um die Vizemeisterschaft in der Gruppe 2 der Kreisliga Regensburg. Nach dem 1:0-Sieg über den punktgleichen FC Jura wartete als nächstes das Duell gegen den SV Sulzbach. Viehhausen gewann mit 5:4 (0:0) nach Elfmeterschießen und qualifizierte sich als bester Kreisliga-Zweiter des Kreises Regensburg für die Bezirksliga-Relegation. In Runde eins setzte die Mannschaft um Armando Zani, Ex-Landesligaspieler beim SSV Jahn Regensburg, ihre Siegesserie fort. Dabei wurde der TSV Erbendorf in souveräner Manier mit 3:1 bezwungen.

Diese Partie nutzten die Kulmainer Verantwortlichen, um den Gegner in Augenschein zu nehmen. Das Ergebnis fiel zwiespältig aus. "Viehhausen hat klar dominiert, Erbendorf konnte nicht Paroli bieten", fasst Spartenleiter Wolfgang Groß die Eindrücke zusammen. Ob sich daraus allerdings Schlüsse für die Partie am Sonntag ziehen lassen? "Viehhausen spielt, wenn man es lässt", sagt Groß und kündigt ein probates Gegenmittel an: "Wir wollen der Partie unseren eigenen Stempel aufdrücken und werden richtig Gas geben."

Dabei muss sich zeigen, ob dem SVK die zweiwöchige Spielpause seit dem regulären Saisonende zum Vor- oder Nachteil gereicht. Ein Nachsitzen wollen die Nordoberpfälzer auf jeden Fall vermeiden. Bei einer Niederlage wäre dann am Donnerstag, 11. Juni, der 1. FC Schwarzenfeld der nächste Gegner. "Wir wollen gleich die erste Chance nutzen", sagt Groß.

Außer dem verletzten Christian Griener sind alle Spieler an Bord. Für Trainer Oliver Drechsler (Urlaub) werden Spartenleiter Groß und Thomas Schmidt auf der Bank sitzen.
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