Kulmregion: Deckel bleibt auf Fördertopf
Im Blickpunkt

Neustadt am Kulm. (stg) Die Kulmregion und die Steinwald-Allianz gehen beim millionenschweren neuen EFRE-Förderprogramm (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) leer aus. Mit den eingereichten Integrierten Räumlichen Entwicklungskonzepten (IRE) konnten sie bei der Staatsregierung nicht punkten. "Unsere Ideen sind damit nicht gestorben, wir müssen nun andere Fördertöpfe ermitteln", gibt sich Wolfgang Haberberger kämpferisch.

Bereits am vergangenen Montag hatte der Bürgermeister von Neustadt am Kulm eine E-Mail aus der Obersten Baubehörde bekommen. "Die hat sich am Anfang sehr gut gelesen." So habe es darin geheißen, dass die Kulmregion "mit Erfolg" am Auswahlverfahren teilgenommen habe und das eingereichte Integrierte Räumliche Entwicklungskonzept "bemerkenswerte Ansätze für eine zukunftsfähige Fortentwicklung in interkommunaler Zusammenarbeit" biete.

Umso überraschender war für Haberberger der darauffolgende Satz, wonach im Vergleich mit anderen Konzepten demjenigen der Kulmregion "keine ausreichend hohe Priorität" eingeräumt werden könne. Verwiesen wurde auf die der Auslobung zugrundeliegenden Auswahlkriterien und der nur beschränkt verfügbaren EU-Mittel. Eine gewisse Ratlosigkeit über die Entscheidung ist auch aus den Rathäusern in Eschenbach und Kemnath zu hören. Werner Nickl, Bürgermeister von Kemnath, der als Mitglied der Steinwald-Allianz "doppelt" betroffen ist, stellt fest: "Diese Entscheidung erklärt sich mir nicht." (Bericht folgt)

Eschenbach zum Dorf degradiert

Eschenbach. (do) Trotz Regenwetters waren sie wieder unterwegs, die "Walperer". In der mystischen Walpurgisnacht hatten sie Boshaftes im Sinn. Die kommunale Entwicklung der Stadt aufgreifend, zweifelten die Nachtschwärmer an der Berechtigung der Stadtrechte. Zum Dorf wurde Eschenbach deshalb auf den Ortsschildern degradiert. Über die Identität der "Kobolde" darf gerätselt werden. Einheimische Humoristen glauben an die Tat von Außerirdischen.

Tipps und Termine Mai-Stammtisch der Imker

Kemnath. (hrö) Die Mitglieder des Bienenzuchtvereins Kemnath und Umgebung treffen sich am Dienstag, 5. Mai, um 20 Uhr im Landgasthof Busch in Kötzersdorf zum Maistammtisch. Bienengesundheitswart Josef Ernst aus Münchenreuth informiert über Bienenkrankheiten und Sanierung der Völker.
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