"Kulmregion": Einstimmiges Votum zu Konzept

Im Gleichschritt versuchen zehn Kommunen aus dem Landkreis Neustadt/WN, zwei aus dem Landkreis Tirschenreuth und die Gemeinde Speichersdorf (Landkreis Bayreuth), Fördergelder der EU zu erhalten. Europäischer Fond für Regionale Entwicklung (EFRE) heißt die Finanzquelle, mit der sie - vereinigt in der Arbeitsgemeinschaft "Kulmregion" - ihre Infrastruktur aufrüsten wollen. Mit dabei: das Klosterdorf Speinshart.

In einem 119 Seiten umfassenden Entwicklungskonzept listet das Bayreuther Büro GeoPlan Leitprojekte auf, die den Bemühungen der 13 Gemeinden zur Verbesserung der Lebensqualität ihrer Bürger neuen Schwung verleihen sollen. Beispielsweise werden genannt eine neue "E-Mobilität", eine gebietsübergreifende dezentrale Landesgartenschau sowie die Fortentwicklung des Klosters Speinshart und der Internationalen Begegnungsstätte. Für Speinshart sei darüber hinaus der Bau eines Mehrzweckgebäudes für größere Tagungen im Klosterhof, die Renaturierung des ehemaligen Ziegeleigeländes am Barbaraberg oder die Einbeziehung der Creußenaue in ein Landesgartenschau-Konzept denkbar, erläuterte Bürgermeister Albert Nickl dem Gemeinderat.

"Aber noch ist alles nur Wunschdenken", machte er deutlich. Derzeit unterliege das Konzept einem Bewerbungsverfahren. Dennoch sah Nickl gute Chancen, als förderfähiges Gesamtkonzept anerkannt zu werden. Auf Empfehlung der Regierung solle der gemeinsame Antrag der "Kulmregion" durch Beschlüsse der kommunalen Gremien untermauert werden. Diesem Vorschlag folgte der Rat mit einem einstimmigen Votum.

Ebenso einstimmig war zum Schluss des öffentlichen Teils der Sitzung das Einvernehmen des Gremiums zum Bauantrag von Andreas Kümmel. Der Seitenthaler plant den Bau eines Einfamilienwohnhauses. (do)
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