Kulturfreunde präsentieren beim Denkmaltag auch imposante Eiche
500 Jahre alte Attraktion

Vorsitzender Ely Eibisch (links) und sein Stellvertreter Roland Ehler präsentierten die Urkunde, die die Eiche in der Nähe der Kaibitzer Kapelle unter Naturschutz stellt. Bilder: ak (2)
Bei der Suche nach Attraktionen für den Tag des Denkmals und die Kulturfreunde hat Ely Eibisch in alten Unterlagen eine gut 60 Jahre altes Dokument entdeckt. Die Urkunde beziehe sich auf eine mächtige Eiche nördlich seines Anwesens.

Die Urkunde hatte der damalige Regierungspräsidenten Dr. Georg Zizler am 3. September 1962 unterzeichnet. Sie bezeichnete die "Eiche rechts vor der Kapelle in Kaibitz" als Naturdenkmal, das sich "im Eigentum des Herrn E.F. Eibisch, Gutsbesitzer, Kaibitz 2" befindet. Entsprechend der Urkunde wurde dieses Naturdenkmal 1938 wegen seiner besonderen Bedeutung für die Allgemeinheit unter Naturschutz gestellt.

Im Text heißt es: "Seit langer Zeit belegt und bereichert das geschützte Denkmal das Bild der heimatlichen Landschaft. Sein Besitz verpflichtet dazu, es pfleglich zu behandeln, damit es auch künftigen Geschlechterfolgen Zeugnis gebe von der Verbundenheit unserer Vorväter mit den Dingen der Natur." In der Jahreshauptversammlung der Kulturfreunde präsentierte Eibisch die Urkunde und schlug vor, die Eiche beim Tag des offenen Denkmals vorzustellen.

Das Alter der Eiche rund 200 Meter nördlich des Gutes liege bei 500 bis 600 Jahre. Der Durchmesser des Stammes dürfte über zwei Meter betragen. Die Anregung des stellvertretenden Vorsitzenden Roland Ehler, das Alter des Baumes von einem Experten bestimmen zu lassen, nahm die Versammlung an. Am Tag des offenen Denkmals sind auch die alte Kunstmühle und ein Backsteinhaus sowie der unter Denkmalschutz stehende Küchentrakt des Wirtschaftsgebäudes für Besucher zugänglich.

Zum Thema Jugendschutz informierte Eibisch über die Initiative des Kreisjugendamts. Da der Verein keine Jugendgruppe unterhalte, seien keine Vorsorgemaßnahmen gegen Kindermissbrauch erforderlich. Dank des Einsatzes von Kassierin Kathrin Purucker gestaltete sich der Umstieg auf das SEPA-Lastschriftsystem problemlos. Der Einzug der Mitgliedsbeiträge erfolgt künftig immer im März.
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