Kulturnotizen Autoren versteigern Figuren-Namen

London.(dpa) Wer schon immer einen Krimi-Helden nach sich benannt haben wollte, kann sich in London bald einen Charakter in einem noch nicht geschriebenen Buch ersteigern - und auch noch Gutes tun. Prominente britische Autoren wie Ken Follett, Ian McEwan, Julian Barnes, Zadie Smith und die Kanadierin Margaret Atwood haben je einen Namen in einem künftigen Buch zur Verfügung gestellt. Am 20. November werden die Charaktere versteigert, wie die Stiftung "Freedom from Torture" in London mitteilte, die sich um Folteropfer kümmert. Gebote kann man schon ab 5. November auch online aus der Ferne abgeben.

"Heillose Zustände" mit Werner Bartens

Vohenstrauß. Wenn es uns allen bessergehen soll, muss die Wirtschaft wachsen. Wenn aber die Gesundheitsindustrie wachsen soll, müssen mehr Menschen kränker sein. Seit Jahren boomt diese Branche. Warum das so ist und was das für uns bedeutet, beleuchtet Deutschlands profiliertester Medizinjournalist Werner Bartens am Montag, 3. November, 20 Uhr, in der Buchhandlung Rupprecht in Vohenstrauß. Karten in der Buchhandlung Rupprecht in Weiden und in Vohenstrauß (Telefon 0961/48 24 00 und 09651/1434).

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.rupprecht.de

Muslime: Ruhe um Nuhr-Anzeige

Berlin.(KNA) Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) ruft bezüglich der Anzeige wegen "religiöser Beleidigung" gegen den Kabarettisten Dieter Nuhr zu Gelassenheit auf. Der Anzeigenerstatter, der türkischstämmige Osnabrücker Erhart Toka, sei bekannt als jemand, der "immer mal wieder aufwiegelt, Stress mit der Gemeinde macht", sagte Zentralratspräsident Aiman Mazyek im "rbb Inforadio". Die Mehrheit der Muslime könne sich mit der Anzeige gegen Nuhr nicht identifizieren, betonte er.

Mazyek merkte kritisch an, ein Satiriker solle in erster Linie kabarettistisch arbeiten und nicht die Religion auslegen. Letzten Endes müsse Nuhr aber selbst verantworten, wenn er "fundamentalistische Lesarten" über den Islam in seinem Programm verbreite. Diese Debatte solle jedoch außerhalb der Gerichte geführt werden und nicht in einer Anklage oder Anzeige münden, so Mazyek: "Das ist nicht die Haltung der Muslime".
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