Kunst im alten Kloster

Seit 2012 blieb Gebäude weitgehend ungenutzt. Doch jetzt gibt es Pläne. Ein Architektenwettbewerb ist ausgeschrieben.

Seit am Silvesterabend 2011 das Kulturní Centrum Svoboda (Kulturzentrum Freiheit) eröffnet wurde, verlor das ehemalige Dominikanerkloster seine langjährige Nutzung als Stätte aller musischen Veranstaltungen. Das ehemalige Klostergebäude hatte, in kommunistisch-barocker Sprache, den Namen "Produkcní Centrum Kamenná - Kulturní stredisko mesta Cheb" ("Produktionszentrum Steinerne Gasse - Kulturelle Zentralstelle der Stadt Cheb"). Attraktive Großveranstaltungen waren hier allerdings nicht möglich, da der historische Festsaal des Klosters dafür zu klein ist. Nun wird beabsichtigt, hier künftig die Kunstgrundschule unterzubringen.

Die "Základní umelecká skola" erteilt, parallel zum Unterrichtsbetrieb der übrigen Schulen, nachmittags die musische Ausbildung der Jugendlichen. Nur die besten Absolventen der Kunstgrundschulen haben die Chance auf eine Zulassung zum Studium der Musik oder der bildenden Künste. Für die beabsichtigte neue Verwendung des Dominikanerklosters hatte die Stadt Cheb einen Architektur-Wettbewerb ausgeschrieben. Es wurden 27 Vorschläge eingereicht. Den ersten Preis erhielt das Atelier Brandstetr aus Brünn.

Problem Finanzierung

Eine Verwirklichung dieses Planes, so Bürgermeister Petr Navratil, kann aber noch länger dauern: "Die Revitalisierung des Klosters zu finanzieren, das ist der schwierigste Teil des Vorhabens. Eine Umsetzung des Projekts wird selbstverständlich erst in den nächsten Jahren möglich sein."
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