Kunstwerke aus einem Guss

Das Wichtigste beim Kerzenziehen: Der Docht muss genau in der Mitte der Model fixiert sein, damit die Kerze gleichmäßig brennt. Bild: gpa

Mehr als Honig haben die Schützlinge heimischer Imker zu bieten. Am Lehrbienenstand in Eschenbach demonstrierten die Experten, wie sich Bienenwachs zu Kerzen verarbeiten lässt.

Verführerische Düfte zogen am Samstag durch den Lehrbienenstand, als die Imker ihre Gäste in die Kunst des Kerzenziehens mit Bienenwachs einwiesen. Josef Bauer, Manfred Bauriedl, Heinz Junkawitsch und Josef Stopfer hatten das Wachs vorbereitet, Modeln und Dochte lagen bereit. Einfach loslegen, konnten die Besucher aber nicht: "Der Docht muss genau in der Mitte der Model sitzen. Sonst brennt die Kerze nicht gleichmäßig", erfuhren die Schüler. Wichtig sei weiter, dass das Wachs beim Einfüllen nicht zu heiß ist. Außerdem sei eine ruhige Hand nötig, damit es nicht zu Verbrennungen kommt.

Nach dieser Einführung ging es los. Nachdem die Modeln gefüllt waren, hieß es warten, bis das Wachs abgekühlt war und die Formen geöffnet werden konnten. In der Zwischenzeit demonstrierten die Imker, wie sich Kerzen aus Wachsplatten fertigen lassen. Dabei ist noch mehr Fingerfertigkeit gefragt: Je enger der Künstler das Wachs um den Docht rollt, desto besser brennt später die Kerze.
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