Kurzzeitig auf Siegesstraße

Der Kleinste auf dem Platz war in der 59. Minute der Größte. Der Burglengenfelder Alexandros Dimespyra (rechts), der hier dem Eltersdorfer Thomas Dotterweich entwischt, hatte seine Mannschaft in Führung geschossen. Nur vier Minuten später gelang den Gästen der Ausgleich und in der 76. Minute der Treffer zum 2:1-Sieg. Bild: Eger

Das war schon ein anderer ASV Burglengenfeld als im Hinspiel. Die Mannschaft von Trainer Matthias Bösl hielt gegen Eltersdorf gut dagegen und führte sogar kurzzeitig. Am Ende aber reichte es nicht. Eltersdorf siegte durch zwei Abstaubertore.

Der Sieg der Eltersdorfer war nicht unverdient, aber auch nicht zwingend geboten. Beide Tore erzielten die Mittelfranken durch Abstauber und profitierten davon, dass es dem ASV nicht gelang, den Ball schnell aus der Gefahrenzone zu schlagen. Bereits zu Beginn der Partie kamen die Gäste öfter gefährlich in den Strafraum der Burglengenfelder - ohne aber Kapital daraus schlagen zu können.

Die größte Chance des ASV in Hälfte eins war auch der größte Aufreger. Alexandros Dimespyra spielte mit einem Heber über die Abwehrkette Benjamin Epifani frei, der aber Tormann Rainer Hausner anschoss. Epifani kam zum Nachschuss, der gut erkennbar vom Arm eines Eltersdorfer Abwehrspielers abprallte und Alexander Fuchs vor die Füße fiel. Fuchs schob den Ball ins Tor, der ASV jubelte und Schiedsrichter Alexander Arnold pfiff - und zwar Abseits (37.).

Der positive Eindruck setzte sich in der zweiten Halbzeit fort. Insbesondere Dimespyra setzte weiter gute Akzente nach vorne. Er war es auch, der den ASV in Führung brachte. Fuchs legte Dimespyra den Ball über die Abwehrreihe in den Lauf, der Grieche blieb nervenstark und schob den Ball ins Tor (59.).

Die Freude beim ASV währte aber nicht lange. Es war eine der Situationen, wie es sie bereits in Hälfte eins mehrmals gab. Nach einem Getümmel im Burglengenfelder Strafraum, fiel der Ball nach einem Pfostenschuss vor die Füße von Kevin Woleman und der staubte zum Ausgleich (63.) ab. Der ASV blieb im Spiel und ließ sich zunächst nicht einschüchtern. Aber Tobias Herzner versetzte den Burglengenfeldern den Todesstoß. Einen Fernschuss faustete Epifani unglücklich vor die Füße von Herzner, der die Gäste wieder in Führung brachte (76.).

SC-Trainer Trainer Hendrik Baumgart sagte: "Es war kein Fußballleckerbissen. Wir haben Burglengenfeld nicht unterschätzt. Letztendlich haben wir gut dagegen gehalten und nicht unverdient 2:1 gewonnen", sagte SC-Trainer Hendrik Baumgart.

Für den Coach des ASV, Matthias Bösl, war klar: "Ich glaube, dass wir im Rahmen unserer Mittel alles versucht haben. Wir haben uns im Vergleich zum Hinspiel, wo wir 90 Minuten chancenlos waren, gesteigert."
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