Ladesäule für die Energiewende

Asphaltierungen, Kostenvoranschläge, Spielstraße und Geschwindigkeitsbegrenzung: Mit diesen und anderen Themen setzte sich der Illschwanger Gemeinderat auseinander. Außerdem soll der Dorfplatz mit einer Neuanschaffung weiter aufgewertet werden.

Keine Mehrheit fand in der Gemeinderatssitzung der Antrag von Hans Pickel, das letzte rund 80 Meter lange Teilstück des Weges der Zufahrt von der Kreisstraße AS 1 zum Baugebiet "Sonnenhang" zu asphaltieren. Das Gremium fasste den Beschluss, dies erst dann umzusetzen, wenn dieses Baugebiet erweitert werden sollte.

Richard Koller wies darauf hin, dass sich das asphaltierte Teilstück im Bereich Trafostation und Salzlagerhalle in einem schlechten Zustand befinde. Er betonte, im Falle einer Zustimmung sei damit zu rechnen, dass es ähnliche Folgeanträge geben werde. Als Beispiel nannte er die geschotterte Zufahrt im Bereich des Fichtelbergs zum ehemaligen Poensgen-Haus.

Günstige Lösung

Josef Margraf vertrat die Auffassung, die Gemeinde könnte bei einer Erweiterung des Baugebiets eine kostengünstige Lösung erreichen. Heinz Pickel hob hervor, dass sich die Hauptzufahrt zum Sonnenhang von der Straße nach Ödputzberg her befindet. Das Teilstück, das geteert werden soll, müsse weder von den Anwohnern noch von den Besuchern unbedingt benützt werden.

Thomas Dirler wies darauf hin, dass die Stadtbau Sulzbach-Rosenberg als Träger dieses Baugebiets bei der Erschließung dies hätte bereits asphaltieren können.

Kritisch sah der Gemeinderat auch den Antrag von Rosemarie Fischer, die für das ehemaligen Rosenmeier-Haus am Dorfplatz die Befestigung des Banketts entlang der neu entstandenen Gartenmauer beantragte. In ihrem Antrag schlug sie vor, Rasengittersteine zu verlegen. Allgemein kam für die Räte nur eine Verlegung von Granitpflaster in Frage, so wie es sich im Bereich des neugestalteten Dorfplatzes befindet.

Bürgermeister Dieter Dehling informierte über einen Kostenvoranschlag der Firma Lippold, der sich auf circa 3600 Euro beläuft. Allerdings lehne die Antragstellerin eine Kostenbeteiligung ab. Werner Englhard bedauerte, dass die Hauseigentümerin bei der damaligen Neugestaltung des Info-Points nicht bereit war mitzumachen. Schließlich lehnte das Gremium den Antrag ab.

In einem Antrag von Karl-Heinz Staszek ging es um eine Begrenzung der Geschwindigkeit auf 30 km/h im Baugebiet Sandäckerweg bzw. die Widmung als Spielstraße. Richard Koller merkte an, dass in vielen 30er- Zonen schneller als erlaubt gefahren werde. Für eine Widmung als Spielstraße, so Koller, wären nicht unerhebliche bauliche Veränderungen nötig. Hans Pirner wandte sich ebenfalls gegen eine Spielstraße. Der Bürgermeister wies darauf hin, dass es sich in diesem Bereich um Anlieger- und keine Durchgangsstraßen handele. Der Antrag wurde abgelehnt.

Tempo wird gespeichert

Zu diesem Antrag passte auch der nächste Tagesordnungspunkt, in dem es um die Beschaffung einer Geschwindigkeitsmessanzeige ging. In der letzten Sitzung hatte Kellner einen entsprechenden Vorschlag gemacht. Dieter Dehling stellte dem Gremium ein entsprechendes Kostenangebot vor. Es liegt bei rund 2200 Euro. Einen Vorteil sah er darin, dass die gefahrenen Geschwindigkeiten, nicht aber die Kennzeichen der Fahrzeuge gespeichert würden.

2. Bürgermeister Benjamin Hiltl zeigte sich überzeugt, dass dies bewirke, dass insgesamt langsamer gefahren werde. Elke Pirner sprach sich dafür aus, als Alternative zur Anschaffung dem Zweckverband zur kommunalen Verkehrsüberwachung beizutreten.

Nach kurzer Diskussion wurde beschlossen, ein Geschwindigkeitsmessgerät anzuschaffen. In Absprache mit Bauhofleiter Werner Übler ging es um den Kauf eines Salzstreuers, von Schneeketten und einer Leichtgutschaufel für den neuen Radlader. Beim Räumen, so Dieter Dehling, könne gleichzeitig mitgestreut werden. Die Schneeketten seien aus Sicherheitsgründen erforderlich. Die Leichtgutschaufel brauche es seiner Meinung nach nicht. Der Gemeinderat teilte die Auffassung des Bürgermeisters und stimmte dann der Anschaffung von Streuer und Ketten zu.
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