Lage fast schon aussichtslos

Beim SV Poppenreuth ist die Liste der Ausfälle lang. Im Heimspiel gegen den Baiersdorfer SV ist nun auch der Einsatz von Stürmer David Sladecek (gelbes Trikot) wegen einer Oberschenkelverletzung gefährdet. Bild: Gebert

Für den SV Poppenreuth wird die Situation immer brenzliger. Wenn nicht bald gepunktet wird, ist die Lage vielleicht schon zur Winterpause aussichtslos. Der Abstand zum ersten Relegationsplatz beträgt bereits sieben Punkte.

Poppenreuth. (rez) Spieler, Trainer und Verantwortliche des SV Poppenreuth (18./12 Punkte) sehnen die Winterpause herbei. Aber bis dahin muss das seit elf Spielen sieglose Schlusslicht der Landesliga Nordost unbedingt noch einige Punkte einfahren. Die nächste Chance bietet sich dem Neuling am Sonntag um 14 Uhr im Heimspiel gegen den Baiersdorfer SV (13./21), der den ersten rettenden Platz belegt.

Im Hinspiel 1:5

In Baiersdorf zogen die Poppenreuther im Hinspiel mit 1:5 den Kürzeren. So chancenlos, wie das Ergebnis vermuten lässt, waren sie aber nicht. Doch wie am vergangenen Sonntag beim 1:5 bei Dergahspor Nürnberg ließen die SVP-Angreifer auch damals viele Möglichkeiten liegen. Baiersdorf hat zwar neun Zähler mehr auf dem Konto, doch bei den geschossenen Toren - Poppenreuth 23, Baiersdorf 24 - sind beide Teams ungefähr auf Augenhöhe. Die Abwehr des BSV ist mit 40 Gegentoren nicht die beste, auf der Gegenseite stellt aber der SVP (50) die anfälligste Hintermannschaft.

Nur ein Sieg zählt

Das Trainerteam Müfit Topcu und Vaclav Peroutka hat dieses Problem erkannt und während der Woche intensiv mit den Spielern gesprochen, dass "zu einem erfolgreichen Spiel auch die Abwehrarbeit gehört". Nach einer Führung dürfe man nicht weiter mit Hurra nach vorne rennen, sondern müsse den Vorsprung sichern und gegebenenfalls mit einem Remis zufrieden sein. Gegen Baiersdorf zählt jedoch nur ein Sieg. "Eine weitere Niederlage können wir uns nicht leisten", so der Kommentar von Vaclav Peroutka.

Im Aufgebot ändert sich nicht viel. Hibler und Hostalek sind noch gesperrt, Peroutka und Yacizi weiter verletzt. Zu den beiden kommt vermutlich Sladecek, der sich am vergangenen Sonntag eine Oberschenkelzerrung zugezogen hat. Dafür rückt Johannes Heidel wieder in die Mannschaft.

SV Poppenreuth: T. Martinec, Janda, Veleman, Plechaty, Nickl, Hamann, Komberec, Krupicka, Benda, D. Martinec, Heidel, Itersky, Topcu, Werner, Sladecek (?)
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