Landesliga-Duell in Ettmannsdorf endet 1:1
Ein Punkt für SVE

Zweikampf der beiden Spielführer: Stephan Herrmann (SV Etzenricht, links) und Sebastian Fischer (SC Ettmannsdorf, rechts) beharken sich. Aus: SC Ettmannsdorf - SV Etzenricht 1:1. Bild: rid
Ettmannsdorf. (aho) Für den SC Ettmannsdorf erfüllte sich der Wunsch nach einem Heimdreier gegen den SV Etzenricht nicht. Wie im Hinspiel (2:2) trennten sich die beiden Teams unentschieden, diesmal 1:1. Und es war nicht die einzige Dublette: Erneut prägten große Hektik, kämpferischer Einsatz und zwei Platzverweise das Geschehen. Nicht ganz unschuldig an diesem Ablauf war das Unparteiischentrio aus Niederbayern, das nicht den besten Tag erwischt hatte.

Das spielerische Element geriet in den Hintergrund, weil um jeden Ball energisch gekämpft wurde. Die Gastgeber waren nicht energisch genug in ihren Aktionen, unkonzentriert und ließen den Zug zum Tor vermissen. Bis auf den Angriff in der 18. Minute, der zum 1:0 durch Felix Peter führte, war in der Offensive vom SCE kaum etwas zu sehen. Abgesehen von einem Freistoß von Felix Peter, den der SV-Keeper mit Mühe zur Ecke abwehren konnte. Auch Etzenricht machte durch viel kämpferischen Einsatz auf sich aufmerksam. Allerdings hatte der Gast die eine oder andere torreife Aktion, wenngleich die Bälle meist weit am Gehäuse vorbei flogen. Kurz vor der Pause kam Andreas Mark im Ettmannsdorfer Strafraum an das Leder, sein Schuss verfehlte das Ziel nur haarscharf.

Die zweite Hälfte begann aus Sicht der Platzherren verhängnisvoll. Nach einer Flanke köpfte Martin Pasieka auf das SCE-Gehäuse und Torwart Zitzl faustete den Ball unglücklich zum 1:1 ins Netz. Danach verlor die Heimelf völlig ihre Linie, Etzenricht bekam Oberwasser und drängte auf den Sieg. Mitte des zweiten Durchganges traf der Schiedsrichter beiderseits einige fragwürdige Entscheidungen, was zu großer Hektik und zahlreichen versteckten Fouls führte. Ungerecht behandelt fühlten sich die Gastgeber bei der Matchstrafe für Timo Vollath in der 67. Minute.

Trotz Unterzahl bot der SCE weiter Paroli. In der 85. Minute musste Torwart Christian Zitzl nach einer Notbremse ebenfalls vom Platz, jedoch ging dieser Aktion eine Abseitsstellung eines Gästespielers voraus, die ungeahndet blieb. Mit acht Feldspielern stemmte sich der SCE gegen die Etzenrichter Angriffswelle und überstand auch die fünfminütige Nachspielzeit.
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