Landesliga Mitte: Beim schwächelnden FC Tegernheim sollte ein Dreier her
SV Etzenricht kämpf um direkten Klassenerhalt

Vollen Einsatz, wie hier Andreas Müller (links), muss der SV Etzenricht beim Gastspiel in Tegernheim zeigen. Alles andere als ein Dreier könnte mit der Rückstufung auf einen Relegationsplatz verbunden sein. Bild: war
Tirschenreuth. (cy) Welcher Verein schafft den direkten Aufstieg in die Bayernliga? Welche Klubs müssen den direkten Weg in die Bezirksliga antreten und wer muss in die Relegation nach oben oder unten? Diese Fragen beschäftigen drei Tage vor Saisonschluss auch die Verantwortlichen der Landesliga Mitte. Von den Vereinen der Region sind der FV Vilseck und der SV Etzenricht in Sachen Relegation um den Klassenerhalt betroffen. Der SV Mitterteich und der SC Ettmannsdorf haben damit keine Probleme mehr.

Am vergangenen Wochenende hätte die SpVgg Ruhmannsfelden in Sachen Meisterschaft ein Ausrufezeichen setzen können, ging aber beim ASV Burglengenfeld in die Knie und baute diesen auf. Lachender Dritter könnte Ex-Bayernligist ASV Neumarkt werden, der in seiner Partie gegen den lange im Titelrennen befindlichen FC Tegernheim bezwang. Der ASV hat nun, genau wie Burglengenfeld, nur noch einen Punkt Rückstand auf Spitzenreiter Ruhmannsfelden. In den noch ausstehenden drei Prüfungen ist also noch alles möglich.

In den unteren Regionen der Mitte besitzt der SC Regensburg die schlechtesten Karten in Sachen Rettung. Im Kampf gegen den direkten Abstieg liegen Deggendorf, Vilseck und Langquaid dicht beieinander, sie können nur noch auf die Relegation hoffen. Offen ist eigentlich nur noch die Frage, wer belegt am Ende den 14. Tabellenplatz, den momentan der TV Schierling (40) einnimmt, und muss mit in die Relegation.

Mitterteicher Revanche?

Kann der SV Mitterteich (6./51 Punkte), nach seinem 4:3-Sieg über Waldkirchen sogar für einen Tag auf Tabellenplatz fünf vorgerückt, das berühmte Zünglein an der Waage spielen? Bei der SpVgg Ruhmannsfelden gibt es am Samstag, um 16 Uhr die erste Gelegenheit dazu. Die Stiftländer haben nichts zu verlieren, sie können den Platzherren mit einer Revanche für das 1:3 aus der Vorrunde übel mitspielen.

Der SC Ettmannsdorf (8./47) möchte am Saisonende die 50-Punkte-Marke übersprungen haben. Bei Verfolger SV Hutthurm (9./46) wartet am Samstag, um 16 Uhr allerdings eine hohe Hürde. Vielleicht wachsen die Gäste über sich hinaus.

Der SV Etzenricht (13./40) muss, ebenfalls um 16 Uhr, beim frustrierten FC Tegernheim (7./50) antreten. Für die Gastgeber geht es um rein gar nichts mehr, für Etzenricht dagegen um den direkten Klassenerhalt. Eine starke Vorstellung des SVE ist somit Voraussetzung.

Am Samstag, um 17 Uhr wartet auf den FV Vilseck (16./23) beim TSV Waldkirchen (12./41) eine hohe Hürde. Die Platzherren sind ebenfalls noch nicht aus dem Schneider, sie konnten die Chance im Nachholspiel am Mittwoch gegen Schierling nur zu einem Remis nutzen. Die Gäste brauchen auf jeden Fall einen Dreier, wenn sie den direkten Marsch zurück in die Bezirksliga Nord vermeiden möchten.

32. Spieltag

Samstag, 16 Uhr: SC Regensburg - SpVgg Deggendorf (Vorrunde: 0:6), SV Hutthurm - SC Ettmannsdorf (0:1), FC Tegernheim - SV Etzenricht (3:1), SpVgg Ruhmannsfelden - SV Mitterteich (3:1); 17 Uhr: SpVgg Lam- TSV Langquaid (5:1), TSV Waldkirchen - FV Vilseck (2:0); Sonntag, 15 Uhr: Fortuna Regensburg - ASV Cham (2:3); 16 Uhr: ASV Burglengenfeld - TSV Bad Abbach (0:0), TV Schierling - ASV Neumarkt (0:0).
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