"Landkreis auf gutem Weg"

Der CSU-Ortsverband Wernberg-Köblitz ehrte langjährige Mitglieder. Bürgermeister Georg Butz, Landrat Thomas Ebeling (links), stellvertretender Ortsvorsitzender Dieter Rosenberg (Fünfter von links) und Kreisrätin Bettina Bihler (Siebte von links) gratulierten den Geehrten: Im Bild Bernhard Dotzler, Hermann Grill, Konrad Wagner, Karin Butz, Josef Wiesent und Konrad Kiener. Bild: ral

Aktuelles aus dem Landkreis, Entwicklungen in der Marktgemeinde - beides wurde in der CSU-Herbstversammlung im Landgasthof Burkhardt thematisiert. Aus erster Hand informierte Landrat Thomas Ebeling.

Wernberg-Köblitz. (ral) Die vorgenommenen Veränderungen im Nahverkehr führen dazu, dass Wernberg-Köblitz an den Regensburger Verkehrsverbund (RVV) angeschlossen werden konnte. Damit kann jeder von Wernberg-Köblitz aus günstig mit der Bahn nach Regensburg fahren und dort mit den öffentlichen Verkehrsmitteln - alles mit einer Karte. Es laufen Gespräche, dies in Richtung Neustadt und Weiden auszubauen. Am 1. April nächsten Jahres soll es soweit sein, dass man günstig auf der Schiene von Weiden nach Schwandorf und weiter nach Regensburg fahren kann. Damit habe die CSU eines ihrer Versprechen im Kommunalwahlkampf eingelöst. Am weiteren Ausbau werde gearbeitet.

Schulden abgebaut

"Der Landkreis Schwandorf ist auf einem guten Weg", fuhr Ebeling fort. Die Arbeitslosenquote liege unter drei Prozent. In diesem Jahr konnten Schulden abgebaut und die Kreisumlage gesenkt werden, auf der anderen Seite investiere der Landkreis wie nie. Ebeling machte dann einen Schwenk zur Landespolitik: Bayern sei Spitze. Nach dem ausgeglichenen Haushalt seit einigen Jahren würden Schulden zurückbezahlt und die Kommunen verstärkt unterstützt. Dies alles sei auf die Stabilitätspolitik der CSU in den vergangenen Jahrzehnten zurück zu führen. Ein gutes Beispiel sei der Breitbandausbau: Hier habe der Bund 1,5 Milliarden an Zuschüssen für das gesamte Bundesgebiet zur Verfügung gestellt. Bayern habe schon lange gehandelt und 2 Milliarden Euro gegeben. "Damit soll der flächendeckende Ausbau vorangetrieben werden". Mit der Einführung der WLAN-Hot-Spots folge nun ein weiterer Schritt zum schnellen und überall verfügbaren Internetzugang. Ebeling sprach auch den Länderfinanzausgleich an - in seinen Augen mehr als ungerecht. Bayern bezahle jährlich hier 5 Milliarden Euro ein, mehr als das Land jemals erhalten habe. Das Thema Flüchtlinge beherrsche die Schlagzeilen, so Ebeling. Er forderte wie die CSU Obergrenzen. Der Flüchtlingsstrom müsse begrenzt werden. Es werde immer schwieriger, die Flüchtlinge unter zu bringen. Im Landkreis sind es zur Zeit 1600. Unterbringung und Betreuung seien sehr arbeitsintensiv.

Ebeling dankte allen, die sich in der Flüchtlingsbetreuung engagieren, denn "die Integration muss gelingen". Es sei selbstverständlich, "dass Menschen geholfen wird, die zu uns kommen. Dafür steht auch die CSU, es gehört zum christlichen Menschenbild".

Zugpferd für Betriebe

Anschließend informierte Marktrat Konrad Kiener über Aktuelles aus der Marktgemeinde. Der Bau des Wasserwerkes ist nahezu abgeschlossen. Die Erweiterung des Gewerbegebietes ziehe immer mehr Betriebe an. Der Bebauungsplan Kreuzäcker III wurde ausgewiesen. Damit entsteht ein weiteres Wohngebiet in Oberköblitz.
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