Landrat Andreas Meier: Versorgung der Asylbewerber muss gewährleistet sein

Bei der Einwohnerzahl kann der Landkreis nichts bewirken, sehr wohl aber seine Städte und Gemeinden. Die Zukunft wird laut Landrat Andreas Meier nicht einfach; auch im Hinblick auf die Asylbewerber. "Die Zahlen, die Bürgermeister Edgar Knobloch bei den Einwohnern in Grafenwöhr nannte, sind beeindruckend", meinte der Landkreischef und gratulierte zu dieser positiven Entwicklung.

So hat die Stadt Ende des Jahres 2013 6470 Einwohner (ohne Amerikaner) gezählt, ein Plus von 45 Personen - so viel wie in keiner anderen Gemeinde des Landkreises.

Neue Herausforderungen erwartet der Windischeschenbacher bei den Asylbewerbern. "Im Landkreis sind es knapp 440, die Asyl suchen. Für 2015 wird es nochmal die gleiche Anzahl an Menschen sein, die Zuflucht suchen. Wir sind um eine dezentrale Unterbringung mit kleinen Einheiten bemüht", berichtete Meier. Die Hilfsbereitschaft sei gestiegen, Integration daher möglich. Man müsse aber auch die Bedenken berücksichtigen. Die Asylbewerber sollten nur dort untergebracht werden, wo ihre Versorgung gewährleistet ist.

Im Bezug auf Investitionen sagte Meier: "Es werden Straßenbauprojekte angeschoben, und die Sanierung des Gymnasiums Neustadt/Waldnaab." Es müsse versucht werden, das stabile Finanzpolster und die Kreisumlage zu halten. In Sachen "Breitband" sei flächendeckendes Glasfaser das Ziel. Das sei die Basis für einen Arbeitsplatz und auch für daheim. "Alle sollen für eine gute Entwicklung anpacken", wünscht sich Landrat Andreas Meier.
Weitere Beiträge zu den Themen: Januar 2015 (7958)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.