Landrat Andreas Meier zeichnet fünf verdiente Feuerwehrmänner aus - Seit 40 und 25 Jahren im ...
Dank für Durchhaltevermögen

Bürgermeister Karlheinz Budnik und Landrat Andreas Meier (hinten, Dritter und Vierter von links) verliehen an verdiente Feuerwehrmänner Staatsehrenzeichen. Bild: ab
Windischeschenbach. (ab) Die Einsätze der Feuerwehren sind vielfältig. Ob Haus- oder Zimmerbrand, technische Hilfeleistung oder die Bergung Verunglückter: Die Aktiven der Wehren sind vor Ort und leisten Hilfe - bei Tag und bei Nacht.

Für diesen ehrenamtlichen Dienst wurden am Freitag fünf Floriansjünger mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen ausgezeichnet. Für 40 Jahre aktive Dienstzeit bekamen das Ehrenzeichen in Gold Wolfgang Käß (Ortsfeuerwehr Neuhaus), Herbert Kraus, Josef Lang und Josef Vollath (jeweils Feuerweher Windischeschenbach). Und für 25-jährige aktive Dienstzeit bekam Josef Roth (Ortsfeuerwehr Dietersdorf) das Ehrenzeichen in Silber verliehen.

"Sehr, sehr wichtig"

Die Feierstunde fand im Gasthaus "Zum Schwarzen Raben" statt. Christian Käs, stellvertretender Vorsitzender der Feuerwehr Naabdemenreuth, hieß auch Landrat Andreas Meier und Bürgermeister Karlheinz Budnik willkommen.

Das Stadtoberhaupt bezeichnete die Ortsfeuerwehren als "sehr, sehr wichtig", seien sie doch in relativ kurzer Zeit in der Lage, viele Fachkräfte zu rekrutieren. "2013 mussten 118 Einsätze absolviert werden, wobei 1557 Einsatzstunden geleistet wurden. Eine beachtliche Leistung mit einer ebenso beachtlichen Vorbildfunktion". "Es ist nicht leicht, sich zu binden", betonte Landrat Meier, der gleichzeitig an die Aktiven appellierte, "ihre erste Begeisterung zu konservieren und Durchhaltevermögen zu zeigen, so wie die Jubilare, die bereits 40 und 25 Jahre der Feuerwehr die Treue halten.

Unwahrscheinliche Leistung

Eine wahnsinnig lange Zeit, die entsprechend gewürdigt werden muss", anerkannte der Landkreischef. Kreisbrandrat Richard Meier, der zugleich die Glückwünsche von Kreisbrandinspektor Josef Kres und Kreisbrandmeister Ulrich Kraus übermittelte, sah in dem jahrzehntelangen ehrenamtlichen Einsatz eine "unwahrscheinliche Leistung, die gleichzeitig auch der Beweis dafür ist, wie wichtig die kleinen Feuerwehren sind".
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