Landwirt im (Un-)Ruhestand

Eine illustre Gesellschaft aus Verwandten, Bekannten sowie Vertretern von Kirche, Politik und Vereinen hatte sich im Schützenhaus versammelt, um mit Hans Schecklmann (vorne, Mitte) seinen 85. Geburtstag zu feiern. Der ganze Stolz des rüstigen Landwirts im (Un-)Ruhestand sind neben seinen vier Kindern vor allem seine 17 Enkel und besonders die wenige Wochen alte Urenkelin Elisa, die er auf dem Schoß hält. Bild: wmi

Rund 100 Gäste hatte der "Mühl-Hans" zur Feier in sein Stammlokal, das Schützenhaus, geladen. Und alle waren sie gerne gekommen: die Nachbarn und Freunde, die Geschwister, die vier Kinder, die 17 Enkel und sogar Urenkelin Elisa.

Groß war die Gratulantenschar, die mit dem "Unterbiwricher" Hans Schecklmann auf seinen 85. Geburtstag anstieß und ihm alles erdenklich Gute, vor allem Gesundheit, wünschte. Sein Cousin, Pfarrer Josef Nickl, kam dazu extra aus Schwandorf angereist.

Er reihte sich ebenso in die illustre Gesellschaft ein wie Prior Pater Benedikt Schuster, der am Vormittag die Dankmesse zelebriert hatte, stellvertretender Landrat Albert Nickl und sein Vorgänger Willi Neuser, zweite Bürgermeisterin Angelika Thurn sowie Delegationen von Schützenverein, Feuerwehr, CSU und St.-Michaels-Verein. Bereits drei Tage zuvor, am Geburtstag selbst, hatte Pater Adrian Kugler seine Glückwünsche überbracht.

Albert Nickl, der Fraktionsvorsitzende der Kreis-CSU, hielt "im Namen der schwarzen Familie" die Laudatio auf den bekennenden und treuen CSUler. "Du bist ein 'Schwarzer' durch und durch", zollte der Speinsharter Bürgermeister dem Jubilar Anerkennung und Respekt ob seines langjährigen Engagements für die Partei. Dabei erinnerte Nickl daran, dass das "Biwricher Urgestein" die Gründung des CSU-Ortsverbandes angeregt und diesen vor genau 60 Jahren mit aus der Taufe gehoben hatte. 32 Jahre habe lang habe Schecklmann den Ortsverband als Vorsitzender bestens geführt, und auch heute noch stehe er unterstützend zur Seite.

Aber auch sonst habe sich der "fleißige Bauer, der auch heute noch gerne auf dem Bulldog sitzt", vielfältig im öffentlichen Leben eingebracht: etwa als Gemeinderat "oder wo sonst eine helfende Hand gebraucht wurde", lobte Nickl.

Als stellvertretender Kreisobmann habe sich der Jubilar zudem jahrelang für die Interessen der Landwirte und der Verbraucher eingesetzt. Mit musikalischen Einlagen rundeten Philipp Kleber und Gerhard Thurn die Geburtstagsfeier ab.
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