Landwirt und Reisender: Georg Selch feiert mit vielen Gratulanten 80. Geburtstag
Immer in Bewegung

Georg Selch (Mitte) freute sich an seinem Geburtstag über die Glückwünsche von Pfarrer Moses Gudapati, Bürgermeister Anton Kappl, seiner Schwester Lina Bernhard und Vereinsabordnungen. Bild: sl
Als Landwirt mit Leib und Seele, Feldgeschworener, Reisender und Wanderer wurde Georg Selch bei den Ansprachen zu seinem 80. Geburtstag bezeichnet. Der Erstgeborne im Hause Selch in Steinach wuchs mit einem Bruder und einer Schwester auf dem Bauernhof seiner Eltern auf. Die Landwirtschaft war von Kindesbeinen seine Hauptaufgabe, die er mit Leib und Seele ausübte und von der er heute noch gerne erzählt.

Das Anwesen übergab er vor einigen Jahren an seine Neffen Josef Bernhard mit Familie, die daraus die Mosterei aufbauten und mittlerweile über die Gemeindegrenzen weit bekannt ist. Das Reisen, so der Jubilar, gehört zum normalen Jahresablauf. Allerdings verzichtet er mittlerweile auf Flüge. Malawi in Südostafrika war seine weiteste Reiseroute, die er mit dem Bauernverband unternahm. Auch mit den Oberlinder Schützen war er viel unterwegs. Die Arbeit im Wald ist nach wie vor seine Hauptaufgabe. Außerdem wandert der 80-Jährige jede Woche mit den "Wurzelstolperern" - und das seit zwölf Jahren. "Es ist wichtig, immer in Bewegung zu bleiben", erklärt der Jubilar sein Rezept.

An seinem Geburtstag, den er im Gasthof Maier in Leuchtenberg feierte, standen die Gratulanten Schlange. Pfarrer Moses Gudapati gratulierte für die Pfarrgemeinde St. Margareta Leuchtenberg. Bürgermeister Anton Kappl dankte Selch für seine 50-jährige Arbeit als Feldgeschworener in der Marktgemeinde Leuchtenberg. Für die "St. Thomas"-Schützen gratulierte Schützenmeister Hans Kellner: "Er ist seit 2001 Mitglied und lässt bei uns im Schützenhaus keine Veranstaltung aus und seine Geselligkeit ist dabei sehr geschätzt."

Seit fast 40 Jahren ist der Jubilar Mitglied im OWV. Dies stellte Vorsitzender Michael Schwabl bei der Gratulation heraus. Der stellvertretende Vorsitzende der Feuerwehr Lerau, Peter Schwabl, dankte Selch für dessen Arbeit als Kassenprüfer und Hobbyfotograf.
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