Langläufer Hierlmeier und Langer bei den Weltmeisterschaften in Russland
Das Abenteuer in Syktyvkar

Bernhard Langer vom SCMK Hirschau erhofft sich die eine oder andere Medaille - trotz großer russischer Konkurrenz. Bild: Ziegler
Hirschau. (ref) Über 1000 Skilangläufer im reiferen Alter sind seit Donnerstag unterwegs an einen Ort, der hierzulande wenig bis kaum bekannt ist: In Syktyvkar, der Hauptstadt der Republik Komi im russischen Föderationskreis Nordwestrussland, beginnt am Samstag, 14. März, der Masters World Cup 2015 - die Weltmeisterschaft der Senioren.

Rund zwei Flugstunden nordöstlich von Moskau liegt die 230 000 Einwohner zählende Stadt, die auch 22 Sportler aus Deutschland ansteuern. Darunter zwei, die für den SC Monte Kaolino Hirschau starten: Bernhard Langer (48) und Walter Hierlmeier (73) aus Altenstadt. In München trafen sich die beiden mit einem Teil des deutschen Aufgebots, flogen von da nach Frankfurt. Dort stießen die restlichen deutschen Läufer dazu. Dann ging es weiter nach Moskau und von da per Inlandsflug nach Syktyvkar.

22 Deutsche, 22 Italiener, 11 Österreicher, 29 Finnen, 25 Norweger, 12 Schweizer, 16 Schweden und 18 Franzosen bilden zusammen das Aufgebot aus Westeuropa - dem gegenüber starten 630 Läufer aus Russland. "Bei so einer Übermacht der russischen Läufer weiß man nie, wer in welchem Rennen startet und Favorit ist", sagt Bernhard Langer.

Der Hirschauer - immerhin fünffacher Seniorenweltmeister - rechnet sich in diesem Jahr nur wenig Chancen auf einen Platz ganz vorne aus. "Wenn die eine oder andere Medaille herausspringt, wäre das schon ein Riesenerfolg", erklärt Langer, der seit seinem siebten Lebensjahr auf Langlaufskiern steht.

Auftakt für die beiden Oberpfälzer ist am Sonntag, 15. März, mit dem Rennen über 15 Kilometer klassisch. Am Montag, 16. März, folgen die 10 km klassisch, am Mittwoch, 18. März, stehen die 4x5-km-Staffeln auf dem Programm - ebenfalls für beide. Am Freitag, 20. März, startet Bernhard Langer über 45 km klassisch, Walter Hierlmeier über 20 km in der gleichen Disziplin.

Am Samstag, 21. März, nach der Schlussfeier heißt es für die SCMK-Läufer, das Flugzeug wieder Richtung Heimat zu besteigen - eventuell mit der einen oder anderen Medaille im Gepäck.
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