Lastwagen dürfen weiter durch

Die Nittenauer Straße in Bruck soll teilweise für den Schwerverkehr über 7,5 Tonnen gesperrt werden, beschloss der Bauausschuss am Dienstag. Eine Sperrung der Ortsdurchfahrt für große Lkw sei dagegen kaum möglich.

. (sir) Diskussionsbedarf bestand beim Antrag der CSU- und der SPD-Fraktion auf Sperrung der Ortsdurchfahrt von Bruck für Kraftfahrzeuge über 7,5 Tonnen. Nachdem es sich bei der Fischbacher- und der Mappacher Straße um die Ortsdurchfahrt der Kreisstraße SAD 1 handle, könne hier eine Verkehrsanordnung nur durch das Landratsamt Schwandorf als zuständiger Straßenbaulastträger erfolgen, sagte Bürgermeister Hans Frankl. Seiner Stellungnahme nach werde keine rechtliche Möglichkeit für die Sperrung gesehen.

Die Sperrung der Nittenauer Straße nach der Einmündung der Sollbacher Straße für den Schwerverkehr über 7,5 Tonnen sei grundsätzlich vom Markt Bruck als zuständige Verkehrsbehörde möglich. Das Gremium kam überein, diese Sperrung für den Schwerlastverkehr über 7,5 Tonnen zu veranlassen und die entsprechende Beschilderung anzubringen.

Für Landwirte frei

Ebenfalls Fragen warf ein Antrag auf, der auf die dauerhafte Sperrung des Wirtschaftsweges westlich der Staatsstraße 2150 (zwischen der Hans-Sachs-Straße und der GVS Bruck-Vorderthürn) mit dem Zeichen "Verbot für Kraftfahrzeuge aller Art" zielte. Der Bauausschuss beschloss die Sperrung. Frei bleibe aber der land- und forstwirtschaftliche Verkehr. Mit der Stadt Nittenau solle abgesprochen werden, ob der Radweg von Nittenau nach Bruck von Mofas befahren werden könne.

Die Änderung des Flächennutzungsplans sowie die Aufstellung des Bebauungs- und Grünordnungsplans "Rosenstraße II" in Nittenau wurde gebillgt. Eine Bauvoranfrage für die Errichtung eines Einfamilienwohnhauses in der Sollbacher Straße wurde positiv beschieden, ebenso der Bauantrag auf Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage im Thürner Weg. Ein Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage im Leitenweg kann ebenfalls gebaut werden. Einmütige Zustimmung fand auch der Bauantrag auf Errichtung einer Produktionshalle in der Franz-Schabmüller-Straße und eines Bauantrages auf Neubau einer Produktions- und Lagerhalle mit Büro- und Sozialräumen in der Bürgermeister-Hölzl-Straße.

Bürgermeister Hans Frankl sprach Beschwerden an wegen der Durchfahrt durch Vorderthürn. An die Sperrung der Straße halte sich fast keiner. Problematisch sah man die Sperrung der SAD 1 für den gesamten Verkehr. Für die Leute, die nach Kölbldorf und Schöngras müssen, würde die Umleitung nach Nittenau zu etwa 14 Kilometer betragen. Für diese Anlieger müsse die Zufahrt frei sein, forderte Joachim Hanisch (FW). Frankl sagte, dass man dies mit dem Landratsamt abklären müsse.

Weitere Bauanträge standen zur Entscheidung an. Der Errichtung eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in der Ernst-Reuter-Straße in Bruck wurde nach einigen offenen Fragen schließlich in nicht öffentlicher Sitzung gebilligt. Ferner stimmte der Bauausschuss dem Abbruch des ehemaligen Rinderstalls und dem Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Werkstatt in der Bahnhofstraße zu. Auch kann das baufällige Wohnhaus in der Bahnhofstraße 50 abgerissen werden und dort der Neubau eines Einfamilienwohnhauses erfolgen. Ebenso einmütig votierte das Gremium für den Anbau eines Wintergartens an eine Doppelhaushälfte in der Hans-Sachs-Straße. Ebenso kann ein Antragsteller seinen Doppel-Carport mit Holzlege in der Sollbacher Straße errichten.

Kein Pizzastand

Einstimmig abgelehnt wurde der Antrag auf Genehmigung eines Stellplatzes am Marktplatz für einen Imbisswagen zum Verkauf von Pizza und Döner an fünf Tagen pro Woche. Begründet wurde dies mit dem Schutz der hiesigen Gastronomie. Diskutiert wurde der Schriftzug an der Mehrzweckhalle im Freizeitzentrum in der Sollbacher Straße. Vorgeschlagen wurde der Namenszug "Freizeitzentrum Bruck i.d.OPf". Der Vorschlag wurde einstimmig angenommen.
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