Leben Kirche gewidmet

Andreas Feigt gehörte zur Frankenberger Kirche wie das Amen zum Gottesdienst. Das 60. Kirchenjubiläum war für den Mesner nun die Stunde des Abschieds.

Zugleich führten Pfarrer Hartmut Klausfelder und Kirchenvorstand Alfred Ötter als neuen Mesner der Heilig-Geist-Kirche ins Amt ein und dankten Friedrich Porsch für seine unterstützende Tätigkeit. Der Vertrauensmann des Kirchenvorstandes, Robert Gebhardt, sowie der Seelsorger würdigten die Verdienste Andreas Feigts. "Sein Leben war die evangelische Kirchengemeinde. Die Belange seiner Frankenberger Kirche lagen ihm besonders am Herzen."

Über Jahrzehnte hinweg sei er ein wertvoller Mitarbeiter der ganzen Kirchengemeinde gewesen. "In Frankenberg war und ist dieser Mann eine Institution - und vom Menschlichen her eine sympathische und liebenswerte Persönlichkeit", erklärte Gebhardt. Am Bau der Kirche 1954 und 1955 sei er aktiv beteiligt gewesen. Seit das Gotteshaus stehe, sei Feigt ehrenamtlicher Ansprechpartner für alle Belange der Frankenberger Kirche gewesen. 1982 bis 2000 war er auch gewähltes Mitglied des Kirchenvorstandes der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Neustadt am Kulm. Seit 2000 bis zum 30. April betreute er das Gotteshaus und die Gottesdienste. Wenngleich mit etwas Wehmut, aber umso mehr dankerfüllt für absolute Zuverlässigkeit und Pflichterfüllung nahm Klausfelder die Entpflichtung vor. Obwohl eine lange Zeit der zweiten Heimat hinter ihm liege und es jetzt das Vergangene anzunehmen und loszulassen heiße, sei es kein Abschied von der Gemeinde, betonte der Pfarrer.
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