Lebendig und vielseitig interessiert

Weisheiten des Lebens, Weinleseabend, Weiberfasching: Eine gedankliche Reise war beim Katholischen Frauenbund angesagt. Als wortgewandte Führerin wirkte Monika Stopfer.

Als vielseitig interessierte und lebendige Gemeinschaft präsentierte sich der Katholische Frauenbund in seiner Jahreshauptversammlung. Einer guten Tradition folgend stärkten sich die Mitglieder zuvor mit deftigem "Reiseproviant".

Monika Stopfer berichtete von einem gefühlsbetonten Start in das Jahresprogramm. Dazu gehörten das Osterfrühstück, Lillith Eckholts italienische Märchen und ein Wohlfühlabend mit Gudrun Ponnath.

Als kirchliche und religiöse Anlässe erwähnte sie das Legen des Blumenteppichs zu Fronleichnam, das Schmücken des Erntedankaltars, die Maiandacht in Breitenlohe, das Vorstellen des neuen Gotteslobs durch Pfarrer Thomas Jeschner, die Rosenkranz-Meditation, den Einkehrtag mit Pfarrer Edmund Prechtl zum Thema "Die Hütte" und die Erläuterung des Hungertuchs, ebenfalls durch Stadtpfarrer Thomas Jeschner. In Erinnerung rief Stopfer auch die Elisabethfeier mit Ruhestandspfarrer Helmut Süß und Ehrungen.

Kontrastprogramm

Ihr Rückblick umfasste außerdem den Weltgebetstag der Frauen und den Vortrag von Georg Pilhofer, der die Frage zu beantworten versuchte: "Warum bin ich so, wie ich bin, warum sind andere so, wie sie sind?". Ein Kontrastprogramm dazu war die Frühstücksveranstaltung, bei der Elisabeth Merkl die Genitalverstümmelung in Afrika anprangerte.

Der Geselligkeit und der heiteren Muse dienten der Besuch der Operette "Die Zirkusprinzessin" auf der Luisenburg, der Weinleseabend mit Sängerinnen der Musikschule und das deftige Oktoberfest-Frühstück mit Musikus Ludwig Geigenmüller.

Die Erlöse aus dem Verkauf von Kaffee und Kuchen bei Pfarrfest, Bürgerfest und Fotoausstellung schufen die Voraussetzung für Spenden, die 2014 an das Kloster Speinshart, die Ministranten, die Bergkirche und Georg Pilhofer gingen. Nach dem Gedenken an die im Vorjahr verstorbenen Mitglieder Maria Dunzer, Hildegard Czech, Therese Arnold und Irene Bundscherer dankte Stopfer ihren "Mädels" mit Rosen für die fleißige Mitarbeit während des Jahres.

Für die vielfältigen Anlässe, bei denen sich der Zweigverein in der Pfarrei eingebracht hat, bedankte sich Stadtpfarrer Thomas Jeschner - und auch dafür, dass die Frauenbund-Maiandacht heuer nicht in Breitenlohe, sondern in der Bergkirche stattfindet.

Mehrere Termine im Mai

Als "stets gesellig und harmonisch" bezeichnete dritter Bürgermeister Klaus Lehl die Veranstaltungen des Frauenbundes. Deren breite Palette bereichere das Miteinander in der Pfarrei und trage zu einer lebenswerten Stadt bei. Er dankte dafür mit einer kleinen Spende. Angetan von der großen Teilnehmerzahl an der Jahreshauptversammlung zeigte sich Michael König, der stellvertretende Vorsitzende des Stadtverbands. Er wunderte sich jedoch über die "wenigen jüngeren Jahrgänge" und versicherte, Werbung für den Frauenbund zu machen. Auch er überreichte eine Spende.

Als nächste Termine kündigte Monika Stopfer an: 6. Mai Wohlfühlabend mit Martina Bitterer, 20. Mai Frühstücksveranstaltung, 22. Mai Maiandacht in der Bergkirche.
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