Lebensgefahr

"Betreten verboten" gilt ab sofort am Rennbachweiher. Das Gewässer wird nochmal nach Blindgängern abgesucht. Bild: bk

Der explosive Fund im Rennbachweiher hat Konsequenzen. Für das bei Anglern beliebte Gewässer gilt ab sofort Badeverbot.

Ein 7-Jähriger war am 6. Juli im Wasser auf einen Granatzünder unbekannter Herkunft getreten. Spezialisten des Landeskriminalamts sprengten die Munition. "Zur Verhütung erheblicher Gefahren für Leben oder Gesundheit" hat Bürgermeister Ludwig Biller nun angeordnet, dass der abgesperrte Teil des Rennbachweihers - im Volksmund Mühlweiher genannt - fünf Meter ab Uferkante nicht betreten oder befahren werden darf. Somit gilt dort auch Badeverbot.

Der Gemeindechef kündigte eine Überprüfung des Bereichs an. "Eine Absenkung des wegen der Trockenheit ohnehin niedrigen Wasserspiegels ist nach Absprache mit dem Besitzer und dem Fischereiverein Grafenwöhr als Pächter nicht vorgesehen, um den Fischbestand nicht zu gefährden", erklärte Biller.
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