"Leidenschaftlicher Imker"
Verstorben

Eschenbach. (gpa) Zum ersten Mal verkündete die Imkerkerze - beim Bayerischen Imkertag in Weiden vom damaligen Stadtpfarrer von St. Josef, Andreas Uschold, geweiht - den Tod eines verdienten Imkers. Pfarrer i. R. Helmut Süß zelebrierte am Montag den Gottesdienst für Karl Schmidt aus Thomasreuth, der wenige Tage vor seinem 82. Geburtstag verstorben war.

Der Geistliche erinnerte im Trauergottesdienst in Vertretung des erkrankten Imker-Vorsitzenden Hans Krapf daran, dass Karl Schmidt 60 Jahre lang dem Imkerverein angehört habe und bereits vor Jahren zum Ehrenmitglied ernannt worden sei. Außerdem sei ihm die goldene Ehrennadel des Verbands verliehen worden.

"Karl Schmidt war ein leidenschaftlicher Imker und hat auf seine Art und Weise der Natur zum Blühen verholfen und damit auch der Schöpfung Gottes gedient", sagte Pfarrer i. R. Helmut Süß. Die Imkerkerze vor dem Ambo sei nicht nur ein Vereinszeichen, sondern auch ein Hinweis auf Christus, das Licht der Welt, und auf Gott als den Schöpfer allen Lebens, betonte er.

Zeit seines Lebens habe Karl Schmidt mit Freude seine Bienen gepflegt und als Lohn den Honig geerntet. Die Ernte, die er jetzt bei Gott einfahren dürfe, werde unvergleichlich größer sein, sagte der Geistliche.
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