Leistungsabzeichen bei der Feuerwehr Aschach: Saubere, fast fehlerlose Arbeit
Ein Nebengebäude brennt

Sie trotzten den hohen Temperaturen: Drei Löschgruppen der Feuerwehr Aschach stellten wieder einmal ihr Können unter Beweis. Von links: Armin Daubenmerkl, Kommandant Norbert Hiller; rechts: Hubert Blödt. Bild: sche
(sche) Sie haben sich auf den Ernstfall vorbereitet: 24 Aktive der Feuerwehr Aschach stellten sich der Ausbildung und der Prüfung zur Abnahme des Bayerischen Leistungsabzeichens. Die Auszeichnung kann in sechs verschiedenen Stufen erworben werden. Mit nur wenigen Fehlerpunkten meisterten die drei Löschgruppen die ihnen gestellten Anforderungen.

Knoten und Stiche

Als Ausgangslage wurde der Brand eines Nebengebäudes angenommen, bei dem sicher war, dass keine Menschen- oder Tierrettung erforderlich war. Somit konnte vorerst auf Atemschutzeinsatz verzichtet werden. Im ersten Teil der Abnahme mussten alle Teilnehmer ihr Können beim Fertigen von verschiedenen Knoten und Stichen unter Beweis stellen. Je nach Prüfungsstufe wurden weitere Zusatzaufgaben abverlangt. Im zweiten Prüfungsabschnitt musste jede Gruppe einen Außenangriff mit drei C-Strahlrohren vornehmen. Die Wasserentnahme erfolgte mit einer Saugleitung aus einem Bach.

Abschließend musste der Wasser- und Schlauchtrupp eine Saugleitung kuppeln. Danach erfolgte durch den Maschinisten eine Trockensaugprobe. All dies geschah unter den wachsamen Augen des Schiedsrichterteams, Kreisbrandinspektor Hubert Blödt und Kreisbrandmeister Armin Daubenmerkl.

Die Prüfer lobten bei der Abschlussbesprechung die Mannschaften für ihre saubere und beinahe fehlerlose Arbeit, die sie trotz Hitze erbrachten. Ihnen schloss sich auch Kommandant Norbert Hiller an, der das disziplinierte Verhalten während der Ausbildungswoche lobte. Klaus Püschl, Vorsitzender des Feuerwehrvereins, gratulierte ebenfalls.
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