Leistungsgerechtes 3:3 gegen die SpVgg Oberkotzau - Wölfel, Bartl und Brunner die Torschützen
SpVgg Wiesau erkämpft wichtigen Punkt

Der Rettungsversuch von André Hollmann (rechts) kommt zu spät, Bastian Schmidt erzielt das 1:0 für die SpVgg Oberkotzau. Doch am Ende erkämpfte sich die SpVgg Wiesau mit dem 3:3 einen verdienten Punkt. Bild: Gebert
SpVgg Wiesau: Mötsch, Wührl, Hollmann, Saller, Kreuzer, Lauton, Dutz, Höfer, Bartl, Wölfel, Brunner

SpVgg Oberkotzau: Udovcic, Sturm, Specht, Herb, Schörner, Bauer, Mölter, Christopoulos (80. Meißner), Güven, Durkan, Schmidt (87. Mayr)

Tore: 0:1 (23.) Bastian Schmidt, 1:1 (24.) Daniel Wölfel, 2:1 (30.) Fabian Bartl, 2:2 (44.) Ünal Durkan, 2:3 (62.) Joannis Christopoulos, 3:3 (64./Foulelfmeter) Martin Brunner - SR: Marcel Schiller (Rödental) - Zuschauer: 70 - Gelb-Rot: (70.) Tunahan Güven (Oberkotzau)

(mvo) Mit einer gerechten Punkteteilung endete das Spiel zwischen Wiesau und Oberkotzau, wobei der Punkt der heimischen SpVgg eher nutzt als dem Namensvetter, der dadurch wohl den Kampf um Relegationsplatz zwei gegen den FSV Bayreuth verloren hat.

In den ersten 20 Minuten war der Gast dominierend, konnte aber aus der Überlegenheit zunächst kein Kapital schlagen. Erst in der 23. Minute fiel der nicht unverdiente Führungstreffer, als Schmidt aus abseitsverdächtiger Position alleine auf Torwart Mötsch zulief und diesen durch die "Hosenträger" überwand. Wiesau war nicht geschockt und bereits im Gegenzug bezwang Wölfel, der beste Wiesauer, Torwart Udovcic aus spitzem Winkel zum 1:1. Nun bekam die Heimelf Oberwasser und Bartl erzielte nach herrlicher Vorbereitung von Wölfel, der im Strafraum drei Gegenspieler vernaschte, das 2:1. Kurz darauf parierte Torwart Mötsch noch super gegen den allein auf ihn zulaufenden Schmidt, eine Minute vor der Pause musste er aber einen haltbaren Freistoß zum 2:2 passieren lassen.

Nach der Halbzeit das gleiche Bild: Oberkotzau war spielbestimmend, lief sich aber immer wieder an der vielbeinigen Abwehr der Heimelf fest. Erst in der 60. Minute hatten beide Teams die Führung auf dem Fuß. Dann fiel doch das 3:2 für die Gäste durch Christopoulos, der eine Unachtsamkeit in der Abwehr der Heimelf nutzte. Aber fast im Gegenzug verwandelte Brunner einen berechtigten Foulelfmeter zum 3:3. Bis zum Schluss blieb es beim leistungsgerechten Unentschieden, obwohl die Heimelf nach der Gelb-Roten Karte gegen Güven ab der 70. Minute in Überzahl agierte, aber daraus kein Kapital schlagen konnte.
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