Lengfelder Altbürgermeister Becher feiert 90. Geburtstag
Fürs Gemeinwohl engagiert

Zahlreiche Gratulanten machten Josef Becher (Mitte) zu seinem 90. Geburtstag die Aufwartung. Bild: agr
Im Kreise seiner Familie feierte Josef Becher, Altbürgermeister der früheren Gemeinde Lengfeld, seinen 90. Geburtstag.

Der Jubilar arbeitete nach dem Schulbesuch in der elterlichen Landwirtschaft mit. Im Zweiten Weltkrieg kehrte er nach mehreren Fronteinsätzen im Juni 1945 in seine Heimatgemeinde zurück. 1956 schloss Becher mit Franziska Wagner aus Luigendorf den Bund der Ehe, das Paar schenkte sechs Kindern das Leben.

Über 50 Jahre engagierte sich der aktive Landwirt als Ortsobmann des Bauernverbandes. Sein politischer Weitblick und seine Menschenkenntnis waren ausschlaggebend dafür, dass ihn die Bürgern der ehemaligen Gemeinde Lengfeld im Jahr 1966 zum 1. Bürgermeister wählten. Unter seiner Ägide hat der Ort bis zur Eingemeindung nach Neunburg 1973 einen großen Aufschwung erlebt. Bürgermeister Martin Birner überreichte ein Geschenk und betonte, dass Becher in seiner Amtszeit viel zum Gemeinwohl seiner Bürger beigetragen habe. Der Jubilar war außerdem Mitgründer der Waldbauernvereinigung und stand für mehrere Jahre an deren Spitze. Auch initiierte er die Gründung der Freien-Wähler-Gruppe mit. Für sein politisches Lebenswerk erhielt Becher die Bayerische Staatsmedaille in Silber.

Zu den zahlreichen Gratulanten zählten auch acht Enkel und zwei Urenkeln sowie die Abordnungen von VdK, Soldaten und Kriegerkameradschaft Penting, Gartenbauverein und der Männerkongregation. Gefragt nach dem Rezept für sein hohes Alter antwortete Becher schlagfertig: "Alle Tage eine Tasse Milch trinken und vor dem Schlafengehen ein Stamperl Schnaps genießen."
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