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Huber und Weigert

starten bei TorTour

Amberg. (cis) Mit dem Start beim Race across America (RAAM) in 2012 hatte sich Norbert Huber vom CIS Amberg nach über 15 Jahren eigentlich vom leistungsorientierten Ausdauersport verabschiedet. Obwohl er sein Leben nie wieder voll und ganz nach dem Sport ausrichten möchte, fehlte ihm trotzdem etwas aus den früheren Jahren.

Um etwas mehr Druck zu bekommen, hat sich der 42-Jährige ein neues Ziel ausgesucht - die TorTour im August 2015: Eine Nonstop Umrundung der Schweiz auf dem Fahrrad, 1 000 Kilometer mit 12 500 Höhenmetern (www.tortour.ch). Damit hat das Rennen einen ähnlichen Charakter wie die RAAM. Die Strecke beträgt dabei nur knapp ein Viertel, die Höhenmeter aber die Hälfte des Rennens in den USA. Auf der Südseite der Schweiz sind dabei etliche hochkarätige Alpenpässen zu überwinden. Mit diesen vielen Höhenmetern ist die TorTour eines der namhaftesten Ultrarennen auf dem Fahrrad in Europa. Nachdem das Rennen von den Kilometern her deutlich kürzer als die RAAM ist, entschied sich Huber, die TorTour nicht zu Viert, sondern im Zweier-Team zu bestreiten. Einen Mitstreiter fand er schnell: Als er seinen Freund und Teamkollegen Jörg Weigert aus Kastl im Sommer 2014 fragte, sagte dieser - ohne zu überlegen - zu. Der 38-Jährige war bei der RAAM 2012 in der Crew mit dabei gewesen.

Auch die Frage nach der Crew war relativ schnell geklärt. Das, was für Huber von der RAAM 2012 besonders in Erinnerung geblieben war, war die Leistung des Teams und im speziellen der Crew: "Während die Fahrer nichts weiter zu tun brauchen als Rad fahren, essen und schlafen, organisiert die Crew alles um die Fahrer herum und ist am Ende körperlich genauso kaputt wie die Fahrer selbst." Das Besondere an dem Team 2012 war die Kombination aus Fahrern aus der Oberpfalz und einer Crew aus Hamburg. Diese entstandene Freundschaft soll und wird wieder aufleben. Thorsten Stahmer wird als Crew Chef wieder die komplette Organisation übernehmen. Daneben sind Mehdi Shojaei (Physio), Lars Fabianski (Technik) und Wolfgang Stöckl mit dabei. Die drei erstgenannten aus Hamburg waren schon 2012 in den USA in der Crew. Stöckl aus Weiden war damals einer der Fahrer und 2014 beim RAAM ebenfalls bei den Betreuern. Dazu kommt Jürgen Frischmann aus Amberg. So hat das Team HABA Ghost ein neues Ziel. HABA steht für Hamburg und Bayern. Im Hintergrund wird Stephan Löw (Weiden), der 2012 und 2014 als Fahrer die RAAM bestritten hat, für technische Unterstützung sorgen.
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