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Neuer Lehrstuhlinhaber an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg: Professor Dr. Andreas Hornung von Umsicht. Bild: hfz
Andreas Hornung zum Professor berufen
Sulzbach-Rosenberg. (ge) Große Auszeichnung für den Forscher: Professor Dr. Andreas Hornung, Leiter des Institutsteils Sulzbach-Rosenberg von Fraunhofer Umsicht, ist zum Professor für Hochtemperaturprozesstechnik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) berufen worden.

Hornung forscht an biomassebasierten Systemen zur Energieumwandlung und Speicherung und ist ein weltweit anerkannter Experte. Der Ingenieur hat bislang über 150 wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht und hält über 20 Patente. Er ist Vater des Verfahrens zum "thermo-katalytischen Reforming" (TCR®). Dabei werden organische Verbindungen unter hohen Temperaturen und unter Sauerstoffausschluss gespalten, es entstehen sowohl Kraftstoffe als auch Kokse und brennbare Gase, die in Wärme, Strom und mechanische Energie umgewandelt werden können.

Seit Januar 2013 ist Hornung Leiter des Institutsteils Sulzbach-Rosenberg von Fraunhofer Umsicht. Zudem hält er seit 2014 eine außerordentliche Professur an der Universität Bologna und einen Lehrstuhl in Bioenergie an der Uni Birmingham.

Professor Hornung studierte Chemische Technologie in Darmstadt und promovierte an der TU Kaiserslautern. Nach Stationen in Karlsruhe, Österreich und Italien wechselte er an die Aston University Birmingham, wo er bis 2014 den Lehrstuhl für Chemieingenieurwesen und Angewandte Chemie hatte. Dort gründete er das European Bioenergy Research Institute.
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