Linedance und Leinen

Die Hunde "Phoenix" und "Deno" beeindruckten deutsche wie amerikanische Schüler: Zwei Angehörige der Militärpolizei demonstrierten auf dem Gelände der Netzaberg Elementary School die Arbeit und das Können ihrer Vierbeiner. Bürgermeister Peter Lehr (Neunter von rechts) bedankte sich bei Rektorin Vanessa Faerber (rechts daneben) und Manuela Bergosh (links daneben) mit kleinen Präsenten für die Gestaltung der Schülerbegegnung. Bild: rn

Erst Bankerltanz und Hindernisparcours, dann "Military Dog Show" und Spiele: Deutsche und amerikanische Mittelschüler pflegten mit großer Begeisterung ihre Partnerschaft - bei gegenseitigen Besuchen in der Markus-Gottwalt-Schule und der Netzaberg Elementary School.

Vor sechs Wochen waren die jungen Amerikaner in der Eschenbacher Einrichtung zu Gast gewesen. Nun erwarteten Rektorin Vanessa Faerber, Deutschlehrerin Manuela Bergosh und die fünften Klassen auf dem Netzaberg die Busse mit den Fünft- und Sechstklässlern der Markus-Gottwalt-Schule sowie Rektor Otmar Buchmann, den Lehrkräften und Bürgermeister Peter Lehr.

Im Mehrzwecksaal entbot die Middle-School-Band den Gästen mit "Wochenend und Sonnenschein" und zwei Märschen ein musikalisches Willkommen. Faerber kündigte einen abwechslungsreichen besonderen Unterrichtstag an und Bergosh erhoffte sich einen "aufregenden Tag" für die deutsch-amerikanische Schülergemeinschaft. Solistinnen der fünften Klasse spielten dann mit Querflöte und Flöte die Europahymne und "When the saints go marching in". Nach Linedance- und rhythmischen Paartänzen von US-Schülern animierte Bergosh die gesamte Schülergemeinschaft zum Tanz vor der Bühne.

"I forgot to bring my Lederhosen": Mit dem scherzhaften Spruch von US-Präsident Barak Obama zum Auftakt des G7 Gipfels in Elmau wandte sich Bürgermeister Peter Lehr an Kinder und Erwachsene. Er dankte für die Einladung und das tolle Empfangsprogramm und zeigte sich zuversichtlich, dass die partnerschaftlichen Initiativen der beiden Schulen sehr viel bewirkten.

Im Außenbereich der Schule demonstrierten Angehörige der Militärpolizei mit ihren Sprengstoffspürhunden "Phoenix" und "Deno" danach unauffällige Kommandos, aber auch Angriff, Verfolgen eines Flüchtenden und Aufspüren von Sprengstoff. Zum weiteren Programm des Tages gehörten Aktivitäten der Partnerschüler in den Klassenräumen, eine Führung durch die Schule, ein "delicious lunch", zubereitet von den Eltern der Schüler, sowie Spiele.
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