Lob für "sehr rührigen" VdK-Ortsverband - Barrierefreiheit ein wichtiges Thema
Rat und Hilfe in Alltagsfragen

Für langjährige Zugehörigkeit zum VdK-Ortsverband wurden (vorne, von links) Hans Rupprecht, Kunigunde Geigenmüller, Roland Zankl und Karlheinz Seidl von Vorsitzendem Klaus Lehl (Dritter von links) in der Jahresabschlussversammlung geehrt. Bild: rn
Zukunft braucht Menschlichkeit: Diese Forderung des VdK legte Kreisvorsitzender Josef Rewitzer den Angehörigen des Ortsverbandes bei der letzten Mitgliederversammlung des Jahres ans Herz. Ein besonderes Anliegen war ihm Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen.

Der Sozialverband genießt in Eschenbach hohes Ansehen. Vorsitzender Klaus Lehl sah dies in der Anwesenheit von Vertretern der Stadt, des Stadtrats, der Pfarrei und des Stadtverbandes bestätigt. Auch Rewitzer sprach von einem "sehr rührigen Ortsverband". Anhand von Beispielen erläuterte er die drei großen aktuellen VdK-Themen: Pflege, Renten und Inklusion/Barrierefreiheit.

Von Beginn an "sozial"

Den Begriff "sozial" interpretierte der Kreisvorsitzende mit "gemeinnützig der Gesellschaft dienen". Mit Nachdruck erklärte er, dass der Verband dafür keine Meinungsforscher benötige und sich das Programm "sozial und gemeinnützig" bereits bei der Gründung auf die Fahne geschrieben habe. Auch der Ehrenamtlichkeit in der deutschen Gesellschaft maß Rewitzer hohen Stellenwert bei. Der Staat spare damit alljährlich Aufwendungen in Milliardenhöhe.

In seiner Funktion als dritter Bürgermeister verglich VdK-Ortsvorsitzender Klaus Lehl die Ziele des Sozialverbandes mit der Seniorenarbeit in den örtlichen Vereinen und erkannte eine enge Verbindung. Er erinnerte an die von der Seniorenbeauftragten initiierte Befragung und die Studie daraus. Ein Ergebnis davon seien die Seniorensprechtage jeden vierten Donnerstag im Monat in einem Nebenzimmer des Einwohnermeldeamts. Es gehe darum, mit Rat und Hilfe in Alltagsfragen unterstützend tätig zu werden. Zur Förderung der VdK-Aktivitäten übergab Lehl eine Weihnachtsspende.

Dieter Kies nahm in Doppelfunktion an der Versammlung teil: Als Kirchenpfleger trat er als Vertreter des erkrankten Pfarrers Thomas Jeschner auf. In erster Linie repräsentierte er jedoch den Stadtverband. Kies hielt es für wichtig, sich in der Vorweihnachtszeit nicht in die übliche Hektik ziehen zu lassen: "Machen wir uns frei von Zwängen, die nicht wirklich welche sind, und besinnen wir uns auf das, was uns wichtig, lieb und teuer ist: Zeit für uns, unsere Familien und Freunde."

Gedichte und Geschichten

VdK-Ortsvorsitzender Klaus Lehl dankte der Stadt für das Ermöglichen der Sprechtage im Rathaus und Kreisgeschäftsführer Sigmund Bergmann für die stete Beratung. Gemeinsam mit Josef Rewitzer, Dieter Kies und Ehrenvorsitzendem Vinzenz Dachauer zeichnete er dann vier langjährige Mitglieder aus. Vor zehn Jahren traten Kunigunde Geigenmüller, Hans Rupprecht und Roland Zankl dem Sozialverband bei. Bereits seit 25 Jahren hält Karlheinz Seidl dem VdK die Treue.

Den zweiten Teil des Nachmittags gestalteten Hilde Hasenkopf und Elisabeth Schreml mit Gedichten und Geschichten. Die VdK-Frauen hatten zudem Gebäck vorbereitet.
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