Lob für Stimmen der Pfarrei

Viele Mitglieder halten dem Kirchenchor schon lange die Treue. Dafür gab es Urkunden zum Dank. Bild: bas

Berichte des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung, eine Bilderschau über das Leben in der Gemeinde sowie Ehrungen standen im Mittelpunkt der Pfarrversammlung.

Pfarrgemeinderatssprecher Hubert Basler zog in seinem Bericht Bilanz über das kirchliche Leben. Der Pfarrei gehören aktuell 1225 Katholiken an. Im Mai hatten zwölf Kinder ihre Erstkommunion gefeiert, 14 Mädchen und Buben wurden getauft, acht Angehörige der Pfarrei wurden laut Basler zu Grabe getragen. Unterschiedlich war der Besuch der Gottesdienste an den beiden Kirchenzählsonntagen. Im März wurden lediglich 321 Angehörige registriert: "Das ist bis jetzt das schlechteste Ergebnis", sagte Basler.

Erlös gespendet

In seinem Rückblick ging Basler auf herausragende Ereignisse in der Pfarrei ein, die er mit Bildern untermalte. So nannte er die besinnliche vorweihnachtliche Feier für die Senioren, die Sternsingeraktion, das Binden von Palmbuschen in der Fastenzeit und von Kräuterbuschen zu Mariä Himmelfahrt. Der Pfarrball sei zwar nicht so gut besucht gewesen, aber es herrschte eine ausgezeichnete Stimmung.

Beim Pfarrfest konnten dank vieler Besucher hohe Erlöse an das Kindermissionswerk, an die Sozialstation, den Kindergarten St. Martin, die Jugendhilfestation St. Martin Amberg, die Tafel und die Flüchtlingshilfe weitergeleitet werden. Ein Höhepunkt im Kirchenjahr sei das Johannisbergfest mit Weihbischof Reinhard Pappenberger gewesen. "Insgesamt haben wir noch eine gut funktionierende und lebendige Pfarrgemeinde", so Baslers Fazit.

Besonderen Dank sagte Pfarrgemeinderatssprecher Basler Pfarrer Norbert Götz und Ruhestandspriester Hans Hammer für ihren verantwortungsvollen Dienst in der Seelsorge, der Pfarrhausfrau Elisabeth Kodalle für ihre Arbeiten im Pfarrheim, in Kirche und Pfarrhaus und dem Mesner Josef Koch. Dank verdienten auch alle, die immer wieder zupacken und helfen, wenn sie gebraucht werden. Nur durch ein Miteinander könne die Pfarrgemeinde mit Leben erfüllt werden, betonte der Sprecher. Dem Kirchenchor mit Leiterin Regina Fibich-Wiesneth gebühre ein Sonderlob. Im vergangenen Jahr hätten die Gläubigen sehr großherzig gespendet: Bei den Sammlungen seien rund 30 000 Euro zusammen.

Kirchenpfleger Andreas Schönberger ging auf einige bauliche Maßnahmen ein. Die Renovierung von Pfarrsaal und Jugendraum konnten abgeschlossen werden. Außerdem habe man den Außenputz der Friedhofsmauer und der Jakobikirche ausgebessert und gestrichen.

Treue Mitglieder

Für Fibich-Wiesneth war die Versammlung der würdige Rahmen, um einige Sänger für ihre Treue zum Ensemble zu ehren. So könne Inge Daucher auf zehn Jahre zurückblicken, Norbert Scholz und Hubert Eckl singen bereits seit 20 Jahren mit. Barbara Gerl wurde für 25 Jahre wertvolle Mitarbeit geehrt. Besonderen Dank und Anerkennung erfuhr Anna Pielenhofer, die nach 42 Jahren Singen verabschiedet wurde. Der Chor und die Junge Bühne Freudenberg bereicherten den Abend.
Weitere Beiträge zu den Themen: Freudenberg (2767)November 2015 (9608)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.