Loyales Trio im Ruhestand
Leute

Karl Nickl, Johann Zeitler und Alois Pelzl (vorne, von links) verabschiedeten sich in den Ruhestand. Bürgermeister Andreas Wutzlhofer, Verwaltungsleiter Alfons Sier und Stadtkämmerer Rainer Dötsch (von rechts) würdigten Fleiß und Einsatz. Bild: dob
Vohenstrauß. (dob) Die langjährigen städtischen Mitarbeiter Karl Nickl, Alois Pelzlund Johann Zeitler verabschieden sich in den wohlverdienten Ruhestand und sagten leise Adieu zu ihren Arbeitskollegen. Alle drei Männer waren stets mit großem Fleiß, Einsatz und Elan bei der Sache. Bürgermeister Andreas Wutzlhofer wusste dies zu schätzen.

34 Jahre war Nickl aus Altenstadt Außendienstmitarbeiter. Seit 1. Juli 1980 gehörte er zum Stammpersonal. Er war der Holzexperte schlechthin und zeigte in der städtischen Schreinerei ungeahnte Fähigkeiten. Wutzlhofer bezeichnete ihn als "Vater der Verkaufsbuden", die er in den Wintermonaten neben seinem Räumdienst zimmerte. Im Sommer überwiegend mit Pflege- und Mäharbeiten beschäftigt, überprüfte Nickl zudem die Spielplätze und führte die Geräteprüfungen durch.

Als ehemaliger Kommandant der Feuerwehr Kaimling lernte Wutzlhofer Pelzl kennen. Erst war er im Rathaus als Amtsbote tätig, Fleiß, Pünktlichkeit und Korrektheit zeichneten ihn aus. Bald übernahm er Ladungszustellungen, Postgänge, die Dienstwagenpflege, den Aushang sowie Arbeiten im Sitzungssaal, im Archiv oder in der Bücherei und im Verkehrsamt. Pelzl war "Mädchen für alles", fasste Wutzlhofer zusammen. Fleißig, universell einsetzbar mit vielen handwerklichen Fähigkeiten, so beschrieb Wutzlhofer den Dritten im Bunde. Als das Feuerwehrhaus Roggenstein umgebaut wurde, stand Zeitler als Zimmermann auf dem Dachstuhl. Sein enormes Fachwissen habe sehr geholfen. Zeitler baute Spielplatzgeräte um, brachte die knarzende Treppe im Rathaus zum Schweigen und reparierte Anlagenbänke.

Sein Haupteinsatzgebiet war jedoch in den zurückliegenden fünf Jahren der Tiefbau. Im Straßenbau oder bei der Mithilfe in Kanal- und Wasserleitungsbau bewies er Facharbeiterqualitäten. Außendienstleiter Karl Frey gefiel an Zeitler, dass es nie ein "Nein" von ihm gab. Jede zugeteilte Arbeit führte er mit großem Einsatz aus. Der Rathauschef überreichte Geschenke und dankte für die Loyalität.
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