Luca Mühlmeier reist als Botschafter des Don-Bosco-Ordens ins Nagaland
Beitrag für Hilfe zur Selbsthilfe

Mit der Übergabe eines Naga-Schals ernannte Hans Rupprecht einen Oberpfälzer zum Botschafter des Don-Bosco-Ordens. Er will als Entwicklungshelfer einen Beitrag zur Selbsthilfe leisten. Die Arbeit von Hans Rupprecht (Eschenbach) und Walter Rinderer (Beidl) für die notleidende Bevölkerung im nordöstlichsten Teil Indiens findet Nachahmer. Abiturient Luca Mühlmeier aus Schwarzenbach bei Bärnau bereitet sich als Entwicklungshelfer im Nagaland vor. Sein Besuch war ein Vorbereitungsseminar mit Informationen aus erster Hand.

Rupprecht war im Februar mit Hilfsgütern Eschenbacher Firmen über Bombay und Kalkutta zum dreimonatigen Hilfsaufenthalt zum Volk der Zubza aufgebrochen. Seine Kenntnisse von Ackerbau, Kochen und Hygiene waren gesucht. Vor Ort überzeugte er sich von den Erfolgen des ökumenischen Projekts "Hand in Hand fürs Nagaland" der Grund- und Mittelschule und der Marktgemeinde Weisendorf bei Erlangen. Mit dem dortigen Initiator des Zubza-Projekts will Mühlmeier Kontakt aufnehmen. Bei seinem Einsatz im Nagaland, in dessen Dörfern fast 90 Prozent Analphabeten leben, steht das Soziale im Vordergrund. "Ich kann mir vorstellen, hauptsächlich in der dortigen Schule der Don- Bosco-Patres mitzuarbeiten, vielleicht auch mal Unterricht geben", sagte er. Lehrkräften an Grundschulen legt Rupprecht das Thema Zubza-Hilfe besonders ans Herz. Er verweist darauf, dass das Hilfsprojekt ab dem neuen Schuljahr in Schulbüchern zu finden sein wird.

Am 4. August gibt Rupprecht um 19 Uhr im Kloster Speinshart einen Rückblick auf seine Zeit im Nagaland. Vorstellen werden sich auch Projektvater Ernst Klimek aus Weisendorf und Pater Samuel, Rektor der Schule im Nagaland. Bereits am 2. August nimmt der Ordensmann der Salesianer am Ausflug des Obst- und Gartenbauvereins nach Erfurt teil und ist zu Gesprächen über das Zubza-Projekt bereit.
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