Ludwig Gmeiners Christbaum-Vermächtnis wird erfüllt
Für Lichterglanz

Kurz bevor die Dorfbewohner ihren Gottesdienst in der Adventszeit feiern, haben sich Alois Bäumler, Martin Baier, Manfred Bäumler sowie Konrad Kindl um eine adventliche und vorweihnachtliche Gestaltung des Vorplatzes gekümmert und in Eigenregie einen Weihnachtsbaum aufgestellt.

Der Obertresenfelder Ludwig Gmeiner ist zwar seit zwei Jahren tot, sein Vermächtnis, Weihnachtsbäume für den schmucken Dorfplatz vor der Kapelle zu spenden, lässt ihn jedoch nicht in Vergessenheit geraten. "Es ist mittlerweile der sechste Baum in Folge", verriet Bäumler. Mit seinen Helfern bugsierte er den fünf Meter hohen und schön gewachsenen Stamm an die richtige Stelle. "So bleibt auch Ludwig Gmeiner leibhaftig in Erinnerung", versichert das Team. Mit dem Lader hob Manfred Bäumler seine Helfer in luftige Höhen, die dann 70 Lichter anbrachten, so dass heller Lichterglanz von der Spitze bis zum Boden garantiert ist.

Christian Maier befolgt ohne Wenn und Aber das Ansinnen seines Vorgängers und spendet die Bäume, die Gmeiner vor gut 20 Jahren für diesen Zweck im Garten pflanzte. Heuer war er beim Aufstellen dabei und freute sich über den schönen Christbaum, der zu besonderen Ehren kommt.

Anschließend trafen sich alle in der Gartenscheune bei Alois Bäumler zu Glühwein und Lebkuchen. Für die nächsten zwei Jahre sind noch Tannen im Gmeiner-Garten vorhanden. Erst dann stellt sich die Frage nach einer neuen Bezugsquelle.
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