Lückenloses Radl-Vergnügen

Lange haben sie darauf gewartet, die Bürger von Nasnitz und Weidlwang, gestern war es endlich soweit. Die Radwegtrasse und die sanierte Staatsstraße 2162 wurden für den Verkehr freigegeben.

Im Beisein von Architekten, Baufirmenvertretern und Stadträten durchschnitten Bürgermeister Joachim Neuß und der Leiter des Bauamtes im Landratsamt Amberg-Sulzbach, Henner Wasmuth, symbolisch das grün-weiße Band.

1100 Meter Länge

Auf einer Länge von 1100 Metern wurden etwa 570 000 Euro investiert, um Radfahrern endlich ein gefahrloses Nutzen der Trasse zu ermöglichen. Die Kronenbreite des Radweges beträgt 3,50 Meter, die aufgetragene Decke ist etwa 40 Zentimeter dick. Entwässerungseinrichtungen wurden angebracht, zwei Querungshilfen ermöglichen auch Fahrern mit Beeinträchtigungen ein gefahrloses Überqueren der Straßen. Im Oktober 2014 begann der Bau, beauftragt war die Pfreimder Firma Schulz. Rund 300 000 Euro hat noch einmal die Sanierung der Staatsstraße gekostet.

Spezielles Förderprogramm

Durch ein spezielles Förderprogramm werden 85 Prozent der Kosten des Radweges unterstützt. Sowohl Bauamt als auch die Planer der Firma Seuss Ingenieure bedankten sich bei der Stadt Auerbach für die gute und schnelle Zusammenarbeit. Bis auf eine kleine Lücke im Bereich des Ortsteiles Pferrach können die Radler nun von Auerbach über Michelfeld nach Weidlwang radeln. Dort ist bereits entlang der Bahntrasse in Richtung Hainbronn die Fortführung des Radweges geplant, zusammen mit der Stadt Pegnitz laufen hier bereits die Planungen für 2016. Pfarrerin Helga von Niedner und Monsignore Karl Ellmann spendeten den kirchlichen Segen und wünschten allen Nutzern eine unfallfreie Fahrt. Danach lud die Stadt Auerbach noch zu einem gemeinsamen Mittagessen nach Michelfeld ein.
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