Luftpistolenschützen dürfen weiter von der Bundesliga-Relegation träumen
Thumsenreuth bleibt im Rennen

Thumsenreuth. (att) Die Thumsenreuther Luftpistolenschützen traten zum vorletzten Wettkampftag in der 2. Bundesliga Süd in Landshut an. Die spannende Frage lautete: Können die Oberpfälzer Tabellenplatz zwei gegenüber der punktgleichen HSG Erlangen behaupten? "Das wird eine heiße Kiste, aber wir werden gewinnen", spornte Kapitän Karl Greger die Mannschaft an.

In den ersten Wettkampf gegen Bad Tölz gingen die Thumsenreuther mit gemischten Gefühlen. Doch Simon Weiß bewies eine tolle Tagesform. Nach der ersten Serie von 93 Ringen war er ringgleich mit Georg Müller jun. In der zweiten Serie lag er mit zwei Ringen zurück (93:95). Doch in der dritten Serie legte er sich ins Zeug und brachte 98 Ringe ein. Schließlich konnte er mit 376:375 knapp punkten. Georg Müller senior hatte gegen Lukas Spachtholz keine Chance, der Punkt ging deutlich mit 375:362 an Thumsenreuth. Offensichtlich hatte der Gegner von Sonja Weiß, Michael Bertl, großen Respekt und gab seinen Punkt mit 360:371 klar ab. Auch Mannschaftsführer Karl Greger hatte leichtes Spiel: Er bezwang seinen Gegner mit 368:353 Ringen. Nur Thomas Weiß musste seinen Punkt abgeben: Er verlor mit 358:366 seinen Wettkampf. Damit hatte Thumsenreuth mit 4:1 gegen die FSG Bad Tölz gewonnen.

Gegen Großaitingen hielt Simon Weiß mit Alexander Leutle mit 93, 93 und 95 Ringen lange Zeit mit. Doch in der letzten Serie war der Gegner klar stärker und gewann mit 375:371. Auch für Lukas Spachtholz wurde der Wettkampf trotz einer Eröffnungsserie von 96 Ringen noch knapp. Er gewann gegen Ralf Wieler mit dem Glück des Tüchtigen mit 370:368. Wiederum hatte der Gegner von Sonja Weiß mit sich selber zu kämpfen. Er verlor klar mit 362:371. Mannschaftsführer Karl Greger holte den Punkt mit 369:359. Thomas Weiß (362) hatte gegen Siegfried Jungwirth (345) keine Probleme. Damit hatte Thumsenreuth mit 4:1 den zweiten Sieg unter Dach und Fach.

Jedoch reichten die beiden Siege nicht, um den zweiten Platz zu halten. Erlangen gewann seine Wettkämpfe mit 5:0 und 4:1. Thumsenreuth und Erlangen liegen zwar nach Mannschaftspunkten gleichauf, aber die Mittelfranken sind in den Einzelpunkten einen Zähler vorne. Es wird am 10. Januar in Bad Tölz spannend, wer in die Relegation zur 1. Bundesliga gehen kann. Thumsenreuth hat Grund (5.) und Oberpfaffenhofen (8.) als Gegner.

2. Bundesliga Süd Luftpistole

1. HSG München II 38:7 18:0 2. HSG Erlangen 30:15 14:4 3. SG Thumsenreuth 29:16 14:4 4. SV Peiting 22:18 10:6 5. B'schützen Grund 20:25 10:8 6. Wildbachs. Landshut 15:25 8:8 7. SV Kelheim-Gmünd II 28:17 8:10 8. Edelweiß Scheuring 18:22 6:10 9. Oberpfaffenhofen 19:26 6:12 10. Großaitingen 17:28 6:12 11. FSG Bad Tölz 14:26 2:14 12. SG Münchberg 10:35 2:16
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