Luhe-Wildenau sehnt ersten Treffer herbei

SC-Trainer Roland Rittner hofft, gegen Detag Wernberg den ersten Saisontrffer bejubeln zu können. Bild: G. Büttner

Noch lauert der SC Luhe-Wildenau (16./1) auf das erste Saisontor in der Bezirksliga Nord. SC-Spielleiter Sigi Goschler rechnet fest damit, dass es am Samstag ab 16 Uhr gegen den TSV Detag Wernberg (12./7) fällt.

Oberwildenau. (kap) "45 Minuten hielt die Mannschaft in Grafenwöhr kräftig dagegen", blickt SC-Spielleiter Sigi Goschler zurück. Zum ungünstigsten Zeitpunkt, eine Minute vor der Pause, fiel das vom Wind unterstützte, glückliche 1:0 für die Hausherren. Bei einem möglichen 0:0 zur Pause hätte sich Goschler einen Zähler ausgerechnet. Unbestritten geht der Sieg für die Gastgeber in Ordnung. "Nach dem 0:2 war die Moral der Mannschaft gebrochen."

Platzt der Knoten?

Aber Sigi Goschler wäre nicht er selbst. "Wir geben nicht auf und versuchen alles. Ich wünsche der Mannschaft, dass sie endlich für ihren Aufwand belohnt wird." In den letzten Spielen waren Fortschritte unverkennbar. Der Trainingsbesuch, soweit wie möglich, sei in Ordnung. Jetzt hoffen alle im Verein, dass der Knoten platzt. Der zuletzt schwächelnde TSV Detag Wernberg flößt den Hausherren wenig Angst ein. Personell tut sich beim Sportclub wenig. Lediglich hinter dem Einsatz von Petr Podkul und Torwart Manuel Kessler steht ein Fragezeichen. Beide wären ein schmerzlicher Verlust.

Nach zwei Niederlagen in Folge stehen die Gäste nahe an den Abstiegsrängen. Beim Sportclub wollen sie wieder in die Erfolgsspur zurück. Aber die Köblitzer erwartet laut Spielleiter Achim Luff eine sehr undankbare Aufgabe. "Dort können wir eigentlich nur verlieren", weiß Luff. Die prekäre personelle Situation bessert sich kaum, gilt allerdings nicht als Entschuldigung. Fakt ist, die Mannschaft muss drei Zähler holen.
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