Luhe-Wildenau versetzt Weiden II herben Schlag

Für die SpVgg SV Weiden II zieht sich die Schlinge zu: Im Kellerduell und Derby setzte es eine 1:2-Heimniederlage gegen den SC Luhe-Wildenau, der im Saisonendspurt neue Kräfte freisetzt.

SpVgg SV Weiden II: Galovic, Häffner, Fleischmann (46. Eiglmeier), Weihermüller, Hot, Koppmann, Wegmann, Geber, Mutzbauer, Lobinger, Schlagenhaufer

SC Luhe-Wildenau: R. Frischholz, Nürnberger, Zivatovic, Wittmann, Dietl, Urban, Rothballer, M. Frischholz, Dütsch (54. Ebenschwanger/ 90. Krämer), Eichstätter, Herrmann

Tore: 0:1 (9./Elfmeter) Bastian Dütsch, 0:2 (46.) Michael Frischholz, 1:2 (85.) Dennis Lobinger - SR: Mario Hefner (Schlicht) - Zuschauer: 85 Gelb-Rot: (75.) Michael Frischholz (SC), (82.) Häffner (SpVgg SV)

(otr) Wenn man im bisherigen Saisonverlauf 38 Spieler eingesetzt hat und jetzt, da es lichterloh brennt, anscheinend die Prioritäten anders setzt, dann hat man bei der SpVgg SV Weiden II alles richtig gemacht, um die Gegner im Abstiegskampf zu stärken und sich selbst auf den Weg in Richtung Kreisliga zu machen. Kaum vorstellbar, dass die Mannschaft, mit der man gegen den SC Luhe-Wildenau eine 1:2-Heimniederlage kassierte, in den noch ausstehenden zwei Spielen in Ensdorf und daheim gegen Schwarzhofen die für den Klassenerhalt noch nötigen Punkte holt.

Gegen den SC nahm das Unheil schon nach neun Minuten seinen Lauf, als Haris Hot völlig unnötig gegen Benjamin Urban einen Elfmeter verursachte, den Bastian Dütsch eiskalt zum 0:1 verwandelte. Unmittelbar zuvor konnte Gästekeeper Roland Frischholz einen Freistoß nicht festhalten. Florian Schlagenhaufer vergab aber überhastet aus kurzer Distanz die mögliche Weidener Führung. Ein strammer Schuss von Bastian Dütsch in der 28. Minute und ein Seitfallzieher von Andreas Weihermüller auf der anderen Seite waren die weiteren Aufreger in der insgesamt ausgeglichenen ersten Halbzeit.

Der zweite Abschnitt begann dann mit einem Paukenschlag, denn Weidens Kapitän Dominik Häffner vertändelte in der eigenen Hälfte den Ball an Michael Frischholz. Dieser spielte einen weiteren gegnerischen Abwehrspieler aus und vollstreckte ins lange Eck zum 0:2. So wachgerüttelt, war den Hausherren redliches Bemühen zwar nicht abzusprechen, wirklich gefährlich war man aber nicht. Der zugegeben schön herausgespielte 1:2-Anschlusstreffer durch Dennis Lobinger in der 85. Minute kam aber zu spät, um die in der Schlussphase etwas ins Wanken geratenen Gäste nochmals in ernste Verlegenheit zu bringen.
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