Luhe-Wildenau.
"Wie ein Wirbelsturm"

Der erste Herbststurm bescherte den Einsatzkräften von Feuerwehr und THW eine arbeitsreiche Nacht zum Mittwoch. In Neudorf flog vom rechten Teil des Wohnhauses die Dacheinschalung auf die Garage (links). Das THW Weiden hob die Dacheinschalung herunter, um ein unkontrolliertes Abrutschen zu verhindern. Die Höhe des Schadens wird erst heute durch einen Gutachter ermittelt. Bild: bey
(bey/ast) Mit geballter Kraft traf am Dienstag gegen 21.30 Uhr der Herbststurm das Wohnhaus von Alfons und Veronika Post am südlichen Ortsrand von Neudorf. Ein Nachbar sah, wie der Wind wie ein Wirbelsturm auf das Wohnhaus traf, sich unter dem vorstehenden Dach verfing und dieses auf einer Breite von vier Metern abhob. Es landete auf der angrenzenden Garage.

Das Technische Hilfswerk Weiden hob die Dacheinschalung vom Garagendach herunter und vermied so ein unkontrolliertes Abrutschen. Die Wohnräume im ersten Stock wurden stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Küche wird momentan nur durch eine Folie gegen die Wettereinflüsse geschützt. Heute wird ein Sachverständiger die Schäden begutachten. Dann kann mit der Renovierung begonnen werden.

Die Feuerwehren Neudorf, Luhe, Oberwildenau und Hirschau sowie das THW leuchteten die Einsatzstelle aus und dichteten das Dach provisorisch mit Planen ab. Rund um Neudorf musste die Feuerwehr noch mehrere umgestürzte Bäume von den Straßen räumen.

(Im Blickpunkt)
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