Mäßige Leistung beim 26:26 beim ESV Regensburg - Robuste Gastgeber kaufen Spitzenreiter den ...
HSG-Herren retten noch einen Punkt

Nabburg/Schwarzenfeld. (kum) Das Beste zuerst: Die Handballer der HSG Nabburg/Schwarzenfeld bleiben in der BOL weiter ungeschlagen. Dies ist aber schon fast das einzig Positive des 26:26 beim ESV Regensburg. Sekunden vor Schluss vergaben die Gäste die große Möglichkeit zum Sieg. Zwei Punkte wären aber für den Spitzenreiter wohl auch nicht verdient gewesen.

Der Spielplan der HSG sah vor, aus einer sicheren Abwehr heraus schnell nach vorne zu spielen und den ESV mit Tempo in Bedrängnis zu bringen. Nach einer schwerfälligen Startphase (6:6) war dann aber klar, dass dieser nicht aufgehen sollte. Denn es waren die Gastgeber, die der Partie ihre Spielweise aufdrücken konnten: Mit zahlreichen Nickligkeiten schafften sie es, keinen Spielfluss aufkommen zu lassen und so verlor sich die Partie häufig in kleinen Eins-gegen-Eins-Scharmützeln, was den robusten Regensburgern entgegenkam. Die HSG hingegen wirkte teilweise verunsichert und spielte meist zu kompliziert, anstatt aus einfachen Kreuzungen heraus die Rückraumschützen in Position zu bringen. Die Gastgeber gingen mit 11:7 in Führung. Erst als den Regensburgern ein wenig die Luft ausging, kamen die Gäste meist über Konter heran und lag zur Pause gar mit 15:14 vorne. In der Halbzeitpause hatte HSG-Coach Daniel Kessler einiges anzusprechen und stellte seine Mannschaft um: Hinten ließ er vorgezogen gegen den sehr starken ESV-Halblinks Thomas Reber verteidigen und nach vorne sollte nun zielstrebiger gespielt werden. Beides klappte einige Zeit lang recht gut und die HSG legte auf 21:18 vor. Doch die kampfstarken Regensburger ließen sich in dieser Drangphase partout nicht abschütteln und arbeiteten mit allen erdenklichen Mitteln. Die Einheimischen gingen clever zur Sache, nutzten ihre Chancen und lagen plötzlich mit 26:25 in Führung. Der HSG drohte die erste Saisonniederlage. Den Gästen gelang aber noch der Ausgleich zum 26:26.

"Es lag nicht am Einsatz, sondern an der Cleverness, warum wir das Spiel nie beruhigen konnten", sagte HSG-Coach Daniel Kessler nachher. "Wir agierten nicht selbstbewusst genug und haben uns ein hartes Spiel aufzwingen lassen, dem wir im Bezug auf die Robustheit nicht gewachsen waren." Die ESV-Halle bleibt somit weiterhin kein gutes Pflaster für die HSG.

HSG-Tore: Blödt 8/3, Kiener 8, Forster 3, Fenchl 2, Strejc 2, Gsödl 1, Schanderl 1, Schießl 1
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