Mal einfacher, mal kompliziert

Der Blick zurück: Anfang August holten Andreas Schimmerer (links) und die Etzenrichter zu Hause gegen den hoch gehandelten TSV Bad Abbach einen Punkt. Im Rückspiel am Ostermontag fehlt Schimmerer. Bild: war

Der SV Etzenricht kommt einfach nicht richtig vom Fleck. Mit drei Unentschieden zuletzt sind in der Tabelle der Landesliga Mitte keinen großen Sprünge zu machen.

Etzenricht. (war) Das Osterwochenende beschert dem SV Etzenricht nun einen Doppelspieltag: Am Samstag (16 Uhr) gastiert der TSV Langquaid auf der Siegfried-Merkel-Sportanlage, am Ostermontag um 15 Uhr wird die Nachholpartie beim TSV Bad Abbach auf der "Freizeitinsel" an der Donau angepfiffen.

Mit drei Unentschieden in Folge gelang es dem Trainerteam Michael Rösch/Tim Haberl und ihrer Mannschaft noch nicht, den Relegationsrang 14 zu verlassen. Dieses Ziel steht heute erneut auf der Agenda. Parallel soll mit einem Erfolg der Gegner, der Tabellensechzehnte aus Langquaid, auf Distanz gehalten werden.

Die Paarung in Etzenricht steht erstmals auf dem Plan für ein Heimspiel. Einmal trafen die Teams in der Vorrunde der laufenden Saison auf einander und der SVE unterlag mit 1:3. Für Langquaid lief es aber nach der Winterpause alles andere als wunschgemäß. 0:4 und 0:2 endeten die Auswärtspartien in Burglengenfeld und Vilseck, jeweils 1:2 die Heimspiele gegen Mitterteich und Neumarkt. Damit verkürzte sich der Abstand auf den direkten Abstiegsplatz 18, den der FV Vilseck belegt, auf aktuell vier Punkte. Das liegt wohl offensichtlich an den Resultaten auf fremden Plätzen. In der Auswärtswertung liegt Langquaid auf dem letzten Platz.

Ganz andere Ambitionen verfolgt der TSV Bad Abbach (42 Punkte), zu dem die Etzenrichter am Ostermontag reisen. Der TSV liegt in Lauerstellung und kann an diesem Wochenende enorm Boden gut machen. Die Konstellation ist ideal für die Kurstädter, denn am Samstag und Montag kommen mit Deggendorf und Etzenricht zwei Teams aus dem Relegationsbereich.

SVE-Trainer Rösch muss wegen einer Knieverletzung drei bis vier Wochen auf Thomas Schärtl verzichten. Mit Lorenz und Plössner kehren zwar zwei wichtige Säulen in den Kader zurück, aber weiterhin fehlen wird auch Andreas Schimmerer.

Dennoch ist Rösch auch vor der schweren Aufgabe in Bad Abbach nicht bange: "Wir haben es in Cham bewiesen, dass wir auch gegen Teams aus dem oberen Tabellenbereich Punkte mitnehmen können."
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