Mantel.
Im Blickpunkt Der verzauberte Kasperl

In der Küche liefen letzte Vorbereitungen für das Fastenessen im Pfarrheim. Bild: fz
(sei) Die Puppenbühne der Polizei Weiden gastierte in der Grundschule Mantel. Hauptkommissar Georg Hüttner, Hauptmeisterin Brigitte Herzog und ihr Kollege begeisterten die Kinder mit ihrer Vorstellung zur Verkehrserziehung. Die böse Hexe hat Kasperl so verzaubert, dass er nun im Straßenverkehr alles falsch macht. Er spielt auf der Straße mit dem Ball, geht bei Rot über die Straße oder benutzt den Zebrastreifen nicht. Erst als ihm die Kinder dreimal die richtigen Regeln sagen, ist der Bann wieder gelöst.

85 Gäste beim Fastenessen

Bechtsrieth. (fz) Der Pfarrgemeinderat hatte zum Fastenessen eingeladen. Sprecher Alfred Wulfänger freute sich, dass wieder 85 Gäste ins Pfarrheim kamen. Für die Männer und Frauen gab es Suppe sowie Spagetti mit Hackfleischsoße. Restlos weg gingen auch die zwölf Kuchen und Torten. Die Spenden der Gäste werden nach Abzug der Kosten für die Hilfsaktion "Bogota" zur Verfügung gestellt.

Verstorben

Heinrich Grünbauer zu Grabe getragen

Thansüß. (bk) "Unsere evangelische Gemeinde verliert mit Heinrich Grünbauer einen ihrer treuesten Kirchgänger. Er wusste: Mein Leben ist in Gott bewahrt", betonte Pfarrer Matthias Weih beim Trauergottesdienst in der vollen Katharinen-Kirche. Noch in den letzten Kriegstagen musste Grünbauer als Kindersoldat dienen. Seine Frau Waltraud, die ihre Flucht aus Schlesien nach Thansüß geführt hatte, lernte er während einer Filmvorführung in Freihung kennen. Die Kinder Harald und Anette hat er stets zum Glauben angehalten.

"Wer ihn um Hilfe bat, bekam sie auch, denn er war obendrein handwerklich begabt", bemerkte Weih. Über viele Jahre engagierte sich der Austräger des Sonntagsblatts bei der Pflege des Friedhofs und des Kirchenareals. Von der Lehre bis zum Ruhestand arbeitete Grünbauer im BHS-Werk Weiherhammer. In den letzten Jahren bedurfte er der Pflege. Dafür sagte Weih seiner Frau "Vergelt's Gott." Für seinen Dienst am Nächsten in seiner aktiven Zeit und die über 70-jährige Treue dankte Feuerwehr-Vorsitzender Markus Dreyer. Kirchen- und Posaunenchor sorgten für eine würdige musikalische Gestaltung.
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