Mardi-Gras-Parade der US-Schule am Netzaberg
Buchfiguren werden lebendig

Große Mühe hatten sich die Drittklässler der US-Schule für die Mardi-Gras-Parade gegeben: Sie waren als "Penguin Chicks" unterwegs. Bilder: rn (2)
Nicht nur in den Südstaaten der USA, besonders in New Orleans, wird der "Fette Dienstag" gefeiert, sondern auch in der Oberpfalz: Beim Fasching an der Netzaberg Elementary School (NES) war auch Bürgermeister Peter Lehr mit von der Partie. Seine Begleitung auf US-Seite war Deutschlehrerin Manuela Bergosh.

Als "Präsident" und Zeremonienmeister der Mardi-Gras-Veranstaltung wirkte erneut David Simm. Da er aus New Orleans stammt, ist ihm die Pflege der heimatlichen Faschingsbräuche ein Herzensanliegen. Gemeinsam mit Schulleiterin Vanessa Faerber hieß er den Gast willkommen.

Ein Mambo zum Auftakt

Dann erfolgte der Start der Mardi-Gras-Parade mit nahezu 700 Kindern aus 29 Klassen. Die Musikanten der Mittelschule - sie hatten beim Christkindlmarkt an der Sparkassentreppe ein Konzert gegeben - intonierten den "Mardi Gras Mambo".

Die Parade stand unter dem Motto "Wir salutieren vor unserem Lieblingsbuchcharakter". Im Vorfeld hatten die Schüler im Deutsch-Unterricht die Faschingsbräuche in Deutschland kennen gelernt und ihre Faschingsbekleidung gebastelt.

Jede Klasse hatte dazu aus einem Kinderbuch quasi das Faschingsmotto ausgewählt und passende farbenfrohe Kostüme sowie fantasievolle Masken entwickelt und gestaltet: zum Beispiel zur kleinen hungrigen Raupe, Schneewittchen, Aschenputtel, zum "Stinker aus dem All", zu den drei kleinen Kätzchen oder der Stadtmaus. Ergänzend wurde die gesamte Schule mit Girlanden in den Mardi-Gras-Farben Grün, Violett und Gold dekoriert.

Großes gemeinsames Fest

Wie Host-Nation-Lehrerin Manuela Bergosh erklärte, wollen die Verantwortlichen mit der Faschingsparade erreichen, dass den Mädchen und Buben der deutsche Fasching als ein großes gemeinsames Fest mit ausgelassener Stimmung und purer Lebensfreude sowie als närrische Zeit in Erinnerung bleibt. "Freies Spiel und kreative Entfaltung bei Festen und Feiern sind für die Kinder ebenso wichtig wie soziales Erleben in der Gruppe", machte die Pädagogin deutlich.

Als Bürgermeister Peter Lehr zusammen mit ihr während der Parade Süßigkeiten verteilte, standen die beiden schnell im Mittelpunkt des Interesses.
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