Markt zahlt Sondertilgung, muss aber weitere Grundstücke "Im Meister" verkaufen
Runter von den Schulden

Einstimmig segnete der Marktrat eine Sonderzahlung über 150 000 Euro an den Kommunalfinanzierer KFB aus Reuth bei Erbendorf ab. 60 000 Euro kommen aus der Gewerbesteuer und 90 000 aus einer Minderausgabe für die Dorferneuerung.

Vertrag verlängert

Zudem verlängerte die Gemeinde den Vertrag mit der KFB um zwei Jahre. Der Kreditvertrag war vor fünf Jahren abgeschlossen worden, um die Erschließung des Baugebietes "Im Meister II" außerhalb des Gemeindehaushaltes vorzufinanzieren. Derzeit stehen noch 13 Bauparzellen zum Verkauf. "Es schaut momentan nicht schlecht aus. Durch einen Verkauf in 14 Tagen und diese 150 000 Euro können wir bis zum Jahresende 200 000 Euro Sondertilgung leisten", kommentierte Bürgermeister Rudolf Götz den Status. Derzeit steht der Markt noch mit 600 000 Euro in der Kreide. "Dennoch haben wir unser Ziel, fünf Bauplätze pro Jahr zu verkaufen nicht erreicht", fügte Reinhard Ponitz (UPW) hinzu.

Der Bauantrag von Andreas Sparrer und Petra Bartesch für ein Einfamlienhaus mit Garage im Lerchenweg 2 bekam grünes Licht. Christian Bäumler aus Thannhof darf zwei neue Einfahrten zum Grundstück Flurnummer 29 einrichten.

Nach eingehender Erörterung lehnte das Gremium einen Antrag von Marcus Lukas, Josef Wudy und Christian Krink ab. Sie hatten vorgeschlagen, die Gräben auf der Westseite ihrer Grundstücke zu verrohren und im Anschluss zu begrünen und zu pflegen. Die Gegenargumente dominierten die Aussprache: Verschlechterung der allgemeinen Entwässerung am Ahornweg, Gefahr der Befahrung der Fläche, womöglich unerwünschte Nutzung als Parkflächen und Gleichbehandlung, da ein ähnlich gelagerter Fall im "Meister" ebenfalls abgelehnt worden war.
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