Marktgemeinde Königstein bei Leader-Projekt dabei
Kulturelle Schätze der Region bewahren

Der Markt Königstein, besonders aber die Ortschaften Kürmreuth und Hannesreuth, besitzen eine große Anzahl an Marterln. Im überwiegend katholischen Ort Hannesreuth befindet sich auf dem damaligen Kirchen- und Leichenweg nach Königstein hinter dem Anwesen des Rieslbauern (Familie Pirkl) dieses Marterl. Er gehört immer noch dieser Familie, die seit dem Jahr 1635 hier urkundlich bezeugt ist. Es ist ein ganz besonderes Marterl, denn an ihm wurden früher die Totenbretter gelehnt. Später verfielen sie zu einem Br
Im kommenden Jahr soll das Leader-Kooperationsprojekt "Klein- und Flurdenkmäler" begonnen werden. Der Marktrat Königstein erklärte schon einmal sein Interesse daran.

Für Datenbank im Internet

Das Vorhaben beinhaltet eine Erhebung der kulturellen Schätze der Region. In enger Zusammenarbeit mit den örtlichen Heimatpflegern und Bürgern sollen Kapellen, Kreuze, Marterln, Handwerksschilder, Grenzsteine und Sühnekreuze erfasst werden. Diese Klein- und Flurdenkmäler werden in einer Internetdatenbank gespeichert.

Die anfallenden Kosten werden gering sein, da es dafür 80 Prozent Zuschüsse gibt. Bürgermeister Hans Koch will nun beim LAG-Management weitere Informationen einholen.

Breitband: Nächster Schritt

Martin Haller, der Breitband-Pate des Marktes Königstein, war zu Gast bei der jüngsten Sitzung des Marktrats. Er erläuterte die vorläufige Auswahlentscheidung für das Los 1 zum Breitbandausbau und damit für ein schnelleres Internet. Der Marktrat sah die Notwendigkeit, Bürgern und Firmen einen ausreichenden Zugang zum weltweiten Netz zu sichern und stimmte zu.

Der Pachtvertrag für den Schelmbachweiher läuft zum Ende des Jahres aus. Gerne würde ihn der Pächter für weitere zehn Jahre verlängern. Im Marktrat hatte dagegen niemand etwas einzuwenden.

Vorerst drei Hundetoiletten

Einem Antrag der Freien Wähler für die Bedürfnisse der Vierbeiner wurde ebenfalls entsprochen. Es werden drei Hundetoiletten der Firma Mika zum Preis von je 250 Euro gekauft. Als Standorte wurden der Schulweg, die Neubausiedlung Am Ossinger und der Parkplatz am Bauhof vorgeschlagen. Nach einer gewissen Testzeit soll ein weiterer Bedarf geprüft werden.
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