Marktrat befasst sich mit vielen Themen: Bauantrag, Ökostrom und Kita-Plätze
Treppe bleibt gesperrt

Aktuell besteht die Gefahr, dass die Treppenanlage Fuchsberg nicht bis zum Winter 2015 erneuert wird. Eine Freigabe schloss der Bürgermeister wegen der Gefahr aus. Bild: war
Der Markt investiert in die "Treppenanlage Fuchsberg" laut Schätzung 221 200 Euro, 100 000 Euro beträgt der im Etat hinterlegte Gemeindeanteil. "Ich befürchte fast, dass dieses Teilstück in diesem Jahr nicht fertig wird", prognostizierte Bürgermeister Rudolf Götz bei einer Sitzung.

Die Verzögerung begründete er mit dem Krankenstand des verantwortlichen Mitarbeiters des Amtes für Ländliche Entwicklung. "Kann das so dramatisch sein, wenn ein Mann ausfällt?", zeigte sich Walter Fischer überrascht und monierte, dass die letzte Sitzung des örtlichen Vorstands für die Dorferneuerung über ein Jahr zurückliege. Uschi Fischer (CSU) wies auf die Probleme für Schul- und Kindergartenkinder hin, wenn die Treppenanlage auch im Winter gesperrt bliebe. Die Passanten, vor allem die Kinder, müssten auf die enge Röthenbacher Straße ausweichen und setzten sich einer Gefährdung aus. Lothar Pöll (SPD) regte an, die Röthenbacher Straße mit einem absolutem statt einem eingeschränkten Halteverbot zu belegen.

Götz teilte mit, dass die abgeholzten Bäume ausnahmslos marode waren und zu Brennholz verarbeitet wurden. Eine Interimslösung mit Nutzung der noch vorhandenen Treppe schloss das Gemeindeoberhaupt aus Sicherheitsgründen aus.

Erstmals beteiligt sich die Kommune an den Kosten für die Unterbringung der Eltern-Kind-Gruppe in den Räumen des alten Pfarrhofes. 250 Euro bekommt die Katholische Kirchenstiftung für ein Jahr. Die Summe entspricht 50 Prozent des tatsächlichen Aufwands für Strom, Wasser und Heizung. Ein deutliches Nein ernteten die Wünsche von Pfarrer Adam Nieciecki: 300 Euro für die Unterbringung der Bücherei im Pfarrhof und ein Zuschuss für Medien.

Der Marktrat will den Bedarf für Kitaplätze prüfen. "Wir wollen eine Abwanderung vermeiden und beteiligen uns an der Schaffung von zwölf Kitaplätzen, wollen aber auch ein Mitspracherecht in Anspruch nehmen", sagte Götz. Für die Fertigstellung des Baus wird ein Jahr eingeplant.

Der Rat beschloss, den kommunalen Anteil um den sogenannten Qualitätsbonus plus (derzeit 53,69 Euro) zu erhöhen. Damit wird der gleiche Betrag vom Freistaat in Anspruch genommen. Die Auswirkung nach Meinung des Bürgermeisters: "Damit stehen 107 Euro pro Kind mehr zur Verfügung, das mindert das von uns zu tragende Defizit".

Kaum Gesprächsbedarf gab es bei der Zusage für eine erneute Beteiligung an der Bündelausschreibung für die Strombeschaffung für 2017 bis 2019. Das Gremium stimmte für Ökostrom. Bei der Breitbandversorgung deutet sich eine Verzögerung an. Den aktuellen Stand bezeichnete VG-Mitarbeiter Michael Klein als Markterkundung. Durch den enormen bayernweit auftretenden Bedarf seien einschlägige Anbieter stark ausgelastet. Der Bauvoranfrage von Dennis Watzka wurde stattgegeben.
Weitere Beiträge zu den Themen: Kohlberg (1535)April 2015 (8563)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.