Marktrat bekommt in Röthenbacher Bürgerversammlung einige Hausaufgaben mit auf den Weg
Von Biotop bis Bodenwelle

Aus der Bürgerversammlung nahm Bürgermeister Rudolf Götz eine Wortmeldung von Peter Weiß als Antrag mit in eine der nächsten Marktratssitzungen: Die Gemeindearbeiter sollen beim ersten Einsatz am Kriegerdenkmal das komplette Gelände mähen. "Wir kommen sonst mit unseren Sensen nicht mehr durch", sagte der Antragsteller.

Er fragte auch, mit welcher Begründung am Anwesen von Hubert Hausner am Eingang in das Gebiet "Meister" in Kohlberg keine Bodenwelle gegen Raser eingebaut wurde. "Die wäre zu nahe an der Abzweigung, stattdessen wird nun das neue Geschwindigkeitsmessgerät dort platziert, sobald die Software aufgespielt ist", berichtete Götz.

Nachfragen gingen auch zum Radweg nach Etzenricht ein, speziell wegen der Probleme mit dem Naturschutz. "Weil dort Privatgrund nicht mehr bewirtschaftet wurde, wachsen Bäume und Sträucher. Deswegen wurde die Fläche am Eichelbach als Biotop deklariert", antwortete der Rathauschef. Außerdem seien die Grundstücksverhandlungen mit den Eigentümern noch nicht notariell besiegelt.

"Ist die 30 000 Megabyte-Leitung zugesichert?", wollte Roland Ertl wissen. Er bekam die Aussage, dass vielleicht sogar eine höhere Leistung möglich werde. Von Vorteil sei das Ergebnis der Ausschreibung, da die zunächst geschätzten Kosten von 800 000 auf 375 000 Euro zurückgingen und 80 Prozent davon staatlich gefördert würden.

"Leuchten, die noch mit herkömmlichen Einheiten und noch nicht mit LED bestückt sind, werden noch umgerüstet", sagte das Gemeindeoberhaupt zu Roland Ertl auf Rückfrage wegen des Ersetzens der Straßenbeleuchtung. Mehrere Bürger bemängelten, dass die unbebauten Grundstücke im Ortsteil nicht gepflegt würden.
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