Markus-Gottwald-Schüler im Geozentrum: Wichtiger Boden
Mehr als nur Dreck

Der Boden ist viel mehr als nur Dreck. Zu dieser Erkenntnis kamen die Schüler der Klasse 8M der Markus-Gottwalt-Schule. Lernort des PCB-Unterrichts war das Geozentrum der kontinentalen Tiefbohrung bei Windischeschenbach.

An der Stelle, an der einst aus wissenschaftlichen Gründen eines der weltweit tiefsten Löcher gebohrt worden war, ging es darum, durch praktisches Lernen Neues über den Boden als unsere Lebensgrundlage zu erfahren. Unter fachkundiger Anleitung schlugen die Schüler an Wald- und Ackerstellen Bohrstäbe einen Meter tief in den Boden. Ziel war es, die Bodenprofile miteinander zu vergleichen. Trotz der widrigen Wetterverhältnisse sammelten die Schüler mit Begeisterung Bodenproben, um sie anschließend im Labor zahlreichen Tests zu unterziehen. Sie untersuchten den Boden auf Wasserdurchlässigkeit, Farbe und Konsistenz. Dass sie sich dabei die Hände im wahrsten Sinn des Wortes schmutzig machten, störte sie keineswegs. Besonders begeistert waren sie, wenn sie unter dem Mikroskop für das Auge unsichtbare Kleinstlebewesen entdeckten.

Beim anschließenden Rundgang durch das Museum ging es mehr um die geologischen Zusammenhänge. Besonders reges Interesse fand bei den Schülern der Erdbebensimulator. Am Ende dieses sehr abwechslungsreichen und informativen Schultags bestand bei den Schülern die Einsicht, dass der Boden, den wir täglich mit Füßen treten, mehr ist als nur Dreck.
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