Markus-Gottwalt-Schule informiert über M-Zweig
Ideal für "praktische Typen"

Absolvent Florian Kausler (von links), Konrektor Günter Wiehle, Absolventin Larissa Perl, Berufsberaterin Gabriele Troppmann und Rektor Otmar Buchmann informierten Eltern und Schüler über die Qualifikationsmöglichkeiten im M-Zweig der Mittelschule. Sie riefen dazu auf, die Sprechzeiten der Klassenleiter zu nutzen. Bild: rn
Stark im Wissen, stark in der Person und stark für den Beruf: Das sind die Prinzipien und Ziele, mit denen die Markus-Gottwalt-Schule (MGS) ihre Schüler auf das Berufsleben vorbereiten will. Bei einem Informationsabend stellten fünf Referenten Eltern und Schülern den M-Zug vor. Ergänzend dazu erfuhren Jung und Alt, welche Möglichkeiten der "Quali" bietet.

Zwei Absolventen plauderten zudem über ihre Schulzeit und die ersten Erfahrungen im Berufsleben. Florian Kausler kam 2009 von der Volksschule mit dem Ziel, die mittlere Reife zu erlangen. Er berichtete von einer schönen Schulzeit mit Klassenfahrten und großem Verständnis der Lehrkräfte sowie von einem guten Abschluss in der M-Klasse.

Nach ergänzenden Praktika und berufsvorbereitenden Maßnahmen habe er "als praktischer Typ" schnell einen Ausbildungsplatz erhalten und dabei erfahren, dass die Betriebe gerne Schüler aus dem M-Zweig einstellen. Kausler stellte Vergleiche zwischen Haupt- und Wirtschaftsschülern an und kam dabei zu dem Schluss, dass für handwerklich Begabte der M-Zweig eine gute Lösung sei. Allerdings gelte es, sich in der Berufsschule "mehr hinzusetzen und zu lernen als Absolventen von Real- oder Wirtschaftsschule".

Larissa Perl schwärmte von der Unterstützung und Hilfe, die sie beim Lernen von den Lehrkräften erfahren habe. Auch sie betonte den Vorteil der Praktika während der Schulzeit. Als positiv wertete sie die "Mitnahme des Quali" für den Fall, dass der M-Zweig nicht bestanden werde. In der Berufsschule habe sie im Vergleich zu Real- und Wirtschaftsschülern bisher keine Nachteile erkannt. "Ich bereue es nicht, dass ich hier meinen Schulabschluss gemacht habe", erklärte sie.

Die Möglichkeiten zum Erwerb des mittleren Bildungsabschlusses stellte Berufsberaterin Gabriele Troppmann vor. Zwei besondere Lebensläufe nahm sie als Beispiel dafür her, welche Möglichkeiten mit dem M-Zweig offen stehen: Ein Absolvent wurde Diplom-Ingenieur Maschinenbau, eine Absolventin Fremdsprachenkorrespondentin. Troppmann rief die Eltern dazu auf, ihren Kindern soziale Kompetenzen mitzugeben. Denn neben Noten und Abschlüssen werde zunehmend auch Wert darauf gelegt.

Konrektor Günter Wiehle gab Einblicke in den Schulalltag im M-Zweig. Er ging unter anderem auf Unterrichtsfächer, Aktions- und Erkundungstage sowie Bewerbungstraining ein. Klassenlehrerprinzip, individuelle Förderung und Zusatzstunden, kein Schulwechsel, vertraute Unterrichtsmethoden, Durchlässigkeit von Regel- und M-Klasse und umgekehrt führte Wiehle als Vorteile der Markus-Gottwalt-Schule an.

Für die große Unterstützung durch den Schulverband bedankte sich Rektor Otmar Buchmann. Als Beweis dafür nannte er die 40 neuen Arbeitsplätze für den Informatikunterricht. Gerne nutzten Eltern und Schüler im Anschluss die Möglichkeit zu einem Rundgang durch die Schule.
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